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Ladendiebstahl (Nachfrage)


28.03.2005 20:09 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrter Herr RA Glatzel,



Sehr geehrter Herr RA Glatzel



Ich komme nochmal auf meine Frage von heute bzgl. dem Ladendiebstahl und meiner FRage nach dem Strafmaß.

Die Sachen (4 DVD, 1 Uhr) im Werte von EUR 65,00 waren in meiner Jackentasche also wohl ein vollender Diebstahl. Jetzt nochmal meine Frage: Welches Strafmaß habe ich zu erwarten ? Hatte im Nov. 2000 einen Strafbefehl wg. Unfallflucht (65 Tagessätze)
und erscheint dies jetzt in meinem Führungszeugnis ?
Wird der Arbeitgeber in Kennntnis gesetzt ? (Bürokaufmann)
. ?????
Wenn die Sache so klar ist, sollte ich trotzdem Rechtsbeistand nehmen ?
Kann dieser versuchen das Verfahren gflss. gegen eine Geldbuße einzustellen?
Vielen Dank f. ihre Antwort
28.03.2005 | 20:52

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie die DVDs in Ihrer Jackentasche versteckt hatten, muss leider von einem vollendeten Diebstahl ausgegangen werden.

Der Diebstahl sieht eine Geldstrafe von 5 bis 360 Tagessätzen oder eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren vor.

Ihre Strafe muss also innerhalb des genannten Strafrahmens liegen. Das Gericht bestimmt die konkrete Strafe auf Grundlage Ihrer individuellen Schuld. Das Gericht hat einen gewissen Spielraum bei der Festlegung der konkreten Strafe. Daher kann ich Ihnen keine konkrete Strafe nennen.

Es gibt für eine bestimmte Tat keine konkrete Strafe. Das Gericht muss nur innerhalb des gesetzlichen Strafrahmen eine angemesse Strafe verhängen. Hierbei sind alle Umstände (Beweggründe, persönliche Verhältnisse oder Vorstarfen) zu berücksichtigen, die für und gegen Sie sprechen.

In Ihrem Fall wirkt sich Ihre Vorstrafe dann aus, wenn das Gericht davon ausgeht, dass es eine Notwendigkeit gibt, auf Sie einzuwirken. Sollte dies der Fall sein, können Sie mit einer schärferen Strafe rechnen.

Nach dem geschilderten Sachverhalt können Sie jedoch eher noch mit einer Geldstrafe als mit einer Freiheitsstrafe rechnen.

Im Übrigen besteht auch die Möglichkeit, wegen des geringen und wiedergutgemachten Schadens und Ihrem positiven Verhalten von einer Strafe wegen Geringfügigkeit abzusehen.

Die Staatsanwaltschaft würde Sie dann, zur Zahlung eines gewissen Geldbetrages auffordern und dann das Verfahren einstellen.

Sobald Sie also eine Vorladung von der Polizei/Staatsanwaltschaft erhalten sollten, können Sie natürlich auch selbst ohne Rechtsbeistand einen Antrag auf Einstellung des Verfahrens aus den oben genannten Gründen stellen.

Schließlich werden rechtskräftige Verurteilungen der Strafgerichte in Deutschland und alle Strafbefehle im Bundeszentralregister eingetragen. Unter bestimmten Umständen können auch Verurteilungen durch ausländische Gerichte eingetragen werden.

Im Führungszeugnis werden aber nur Eintragungen von Erwachsenen aufgenommen, die höher als 90 Tagessätze sind oder bei mehr als einer Verurteilung.


Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

Nachfrage vom Fragesteller 28.03.2005 | 21:07

Macht es einen Unterschied bzw. habe ich bessere Karten auf Einstellung des Verfahrens mit einem Anwalt? oder ist das egal ?Kommt es dann trotzdem zu einem Eintrag ins Führungszeugnis und erhält der Arbeitgeber davon Kenntnis (bin bürokfm.)

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.03.2005 | 21:34

Sehr geehrtre Ratsuchender,

ob Sie bessere Karten mit einem Anwalt haben, kann man generell nicht sagen. Die Verhängung des Stafmaßes hängt in erster Linie vom Richter ab.

Wenn der Arbeitgeber nicht nach dem polizeilichen Führungszeugnis nachfragt, dann bekommt er auch keine Kenntnis von den Vorstrafen.


Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel

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