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LKW Hubladerampe

05.03.2019 16:57 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


07:07

Ich war am Donnerstag, 28.02.2019 bei der Arbeit auf dem Betriebsgelände der Firma xxx.
Ich habe um ca. 16.00 Uhr Feierabend gemacht und verließ das Bürogebäude, um mit meinem Fahrzeug nach Hause zu fahren.
Als ich das Gebäude verließ, stellte ich fest, daß vor dem Gebäude ein LKW mit Anhänger der Firma Palmberg stand, der gerade dabei war, neue Büromöbel abzuladen. Dieser Lastwagenzug hatte mich eingeparkt, so daß ich den Fahrer gebeten habe, seinen Zug ein bisschen zurückzufahren, damit ich von meinem Parkplatz wegfahren konnte.
Der LKW-Fahrer hat es aber vorgezogen, seinen Zug nach vorne zu fahren.

Ich bin dann in mein Fahrzeug eingestiegen und habe gewartet, daß das Zugfahrzeug und der Anhänger an mir vorbeiwaren, um dann vorsichtig rückwärts auszuparken. Ich habe mich umgedreht, um zu sehen, ob das Zugfahrzeug und der Anhänger (großer Kofferaufbau) vorbei waren, und in die Rückfahrkamera geschaut, um mich zu vergewissern, dass alles frei ist.
Dann habe ich langsam zurückgesetzt, bis es plötzlich rums gemacht hat (Abstand zwischen PKW und LKW ca. 1,5 – 2 m). Ich bin ausgestiegen und habe festgestellt, dass am Anhänger die Hubladerampe immer noch ausgefahren war und dass ich mit dieser kollidiert bin.
Diese befand sich auf einer Höhe, die weder beim Rückwärtsblick über die Schulter noch durch die Rückfahrkamera erkennbar war.

An meinem Fahrzeug wurden die Kofferraumklappe und die Stoßstange (alles auf einer Höhe) durch die nicht eingefahrene / eingeklappte Hubradelampe erheblich beschädigt. An der Hubladerampe war keinerlei Beschädigung zu erkennen. Funktion war ebenfalls gegeben.


05.03.2019 | 18:14

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

grundsätzlich haben Sie beim Rückwärtsfahren den rückwärtigen Raum zu überwachen. Auch stand der Lkw zum Zeitpunkt der Kollision.

Allerdings könnte hier ein Mitverschulden des Lkw Fahrers vorhanden sein, wenn dieser "sehenden Auges" die Hubladerampe nicht eingefahren hatte, obwohl er dazu verpflichtet gewesen wäre oder aber das einfahren vorher ankündigte.

Sie sollten sich auf jeden Fall einen Kostenvoranschlag einholen und ggf. bereits Bilder bei einem Fahrzeuggutachter aufnehmen lassen (ohne ein Gutachten zu bestellen).

Außergerichtlich könnte dann die Versicherung des Lkw's anhand des Kennzeichens angeschrieben werden, um den Sachverhalt zu schildern und die Haftung dem Grunde nach einzufordern. Ein gerichtliches Verfahren würde ich allerdings nur mit Hilfe einer Rechtsschutzversicherung empfehlen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen.
Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 05.03.2019 | 18:35

Ich habe doch den rückwärtigen Raum überwacht - durch den Schulterblick zurück und durch die Rückfahrkamera - leider war die Hubladerampe auf einer Höhe, die für mich und die Rückfahrkamera nicht erkennbar war.

Sie sagen, der LKW Fahrer sei verpflichtet gewesen, die Hubladerampe einzufahren - hat er aber nicht gemacht.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 06.03.2019 | 07:07

Sehr geehrter Fragesteller,

die Erkennbarkeit obliegt stets dem Rückwärtsfahrenden.
Wenn er die Ladeklappe allerdings hätte einklappen müssen, dann trifft ihn dabei auch das Berschulden. Gerne können Sie mir Fotos zusenden.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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