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Kv rückwirkend anmelden


25.10.2006 22:36 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Guten Abend,

ich bin seit 01.03.2006 Student und arbeite nebenbei, in dieser Zeit hatte ich noch Anspruch auf Familienversicherung da ich aber in drei Monaten jedes Mal über eine Monatsgrenze von ca. 400 € gekommen bin hätte ich mich als Student versichern müssen.
Das Problem beginnt damit dass mich mein Arbeitgeber erst im August als Werksstudent angemeldet hat. Im August kam dann sofort ein Schreiben von der Krankenversicherung in dem stand ich müsse mich rückwirkend ab dem 01.03.06 als Student versichern.
Auf die Frage warum mich mein Arbeitgeber so spät angemeldet hat wurde mir geantwortet dass man die Immatrikulationsbescheinigung erst im August erhalten habe.
Im März hat mir mein Arbeitgeber gesagt ich müsse ihm die Immatrikulationsbescheinigung geben das habe ich auch getan (habe es per E-Mail geschickt vielleicht ist da etwas schief gegangen) eine 2. Anfrage bezüglich der Bescheinigung fand erst im August statt, hätte mein AG die Bescheinigung nicht schon frühen anfordern müssen immerhin ist er doch verpflichtet mich anzumelden.
Ich muss jetzt somit ca. 500 € nachzahlen (ich war in dieser Zeit nicht einmal beim Arzt).
Ich würde nun gerne wissen wer in wiefern Schuld an diesem Chaos hat.

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Sehr geehter Fragesteller,

an der Situation sind Sie "schuld", wenn man überhaupt von "Schuld" sprechen kann. Zunächst müssen Sie sich vergegenwärtigen, dass die ca. 500,00 EUR so oder so hätten gezahlt werden müssen. Sie haben nur den Zahlungszeitpunkt nach hinten verlagert.

Vor Beginn der Beschäftigung hat der Arbeitnehmer das Wahlrecht, bei welcher Krankenkasse er sich versichern möchte. Dies teilt er seiner Krankenkasse und dem Arbeitgeber mit.
Bei der Arbeitsaufnahme übernimmt der Arbeitgeber die Anmeldung zur Krankenkasse. Hierbei hat der Arbeitnehmer eine Mitwirkungspflicht. Er hat dem Arbeitgeber alle zur Anmeldung erforderlichen Unterlagen zu überreichen. Selbst wenn Sie dem Arbeitgeber nachweisen, dass Sie die Immatrikulationsbescheinigung per Mail überreicht haben, stellt sich die Frage, was dies zur Konsequenz hat. An Ihrer (Nach-)Zahlungsverpflichtung ändert dies rein gar nichts.

Auch der Arbeitgeber hat eine Nachzahlung zu leisten, da Arbeitgeber und Arbeitnehmer grundsätzlich jeweils die Hälfte des Beitrages zahlen. Die Beitragszahlung an die Krankenkasse erfolgt durch den Arbeitgeber.

Mit freundlchem Gruß
H. Momberger

www.gruemo.de




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