Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kurzzeitehe bei vorehelichem Kind


| 21.12.2005 13:29 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



- Bei einer kurzen Beziehung ist ein Mann Vater geworden.
- Er hat aus Verantwortung dem Kind gegenüber geheiratet obwohl die Beziehung schlecht war in der Hoffnung, dass es sich bessert.
- Die Ehe dauerte nur 2 Monate, dann wollte die Frau die Trennung
- Seitdem zahlt der Mann hohe Gerichts- und Anwaltskosten und Trennungsunterhalt
- Seit über 2 Jahren (!!!) ist er immer noch nicht geschieden, der Richter hat schon 6 mal ohne Angabe von Gründen den Termin verschoben!

Das ist ungerecht. Immerhin hat er es zuminndestens versucht und wird er nun ewig bestraft! Wenn er sie nicht geheiratet hätte, so müsste er für das Kind nur zahlen bis das Kind 3 Jahre alt ist?

Kurz gesagt: das Kind war vor der Ehe da. Muss er nach der Scheidung fuer die Frau nur zahlen bis das Kind 3 Jahre alt ist (wie ein nicht Verheirateter) oder muss er fuer die Frau Unterhalt zahlen bis das Kind arbeiten geht?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

warum der Termin verschoben worden ist, vermag ich so auch nicht zu beantworten; hier sollte der RA des Mannes einmal mit Nachdruck beim Gericht nachfragen.

Unterhaltsrechtlich wäre es sicherlich besser für den Mann gewesen, er hätte nicht geheiratet.

Derzeit muss er neben dem Kindesunterhalt, der ja wohl nicht im Streit steht, auch Trennungsunterhalt zahlen und zwar bis zum Scheidungsausspruch.

Nach der Scheidung wäre die Frau zwar verpflichtet, für den Unterhalt selbst zu sorgen und müsste Ihre Bedürftigkeit darlegen.

Da diese aber hier das gemeinsame Kind betreut, ist sie bis zur Vollendung des 8. Lebensjahres gar nicht verpflichtet, zu arbeiten. Ab dem 8. bis zum 15. Lebensjahr wird der Mutter eine Teilerwerbtstätigkeit, dánach eine Vollzeittätigkeit zugemutet werden können, so dass sich der Unterhaltsanspruch dann zugunsten des Mannes verschieben kann.

Aber bis zum 8. Lebensjahr sollte der Mann sich schon einmal auf Unterhaltszahlungen einstellen; danach sollte der Unterhalt (oder bei sonstigen wesentlichen Veränderungen) jeweils neu nach Grund und Höhe geprüft werden.

Ich bedauere, Ihnen keine bessere Mitteilung machen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 21.12.2005 | 13:53

ok, danke, ein Unverheirateter muss aber nur fuer die Ex zahlen bis das Kind 3 Jahre alt ist. Warum wird er denn bestraft wenn er es wenigstens versucht hat? Haette er nicht geheiratet, so muesste er nur fuer das Kind zahlen? Das kann doch nicht Gerechtigkeit sein

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.12.2005 | 13:57

Zumindest ist das das Gesetz, und danach hat man sich zu halten. Und Juristerei und Gerechtigkeit z muss nicht immer das Gleiche sein, was dann auch die Anwälte nicht ändern können.

Ich kann Ihren Unmut ja verstehen, leider aber die gesetzliche Lage nicht ändern.

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"gut, Antwort war ok, leider hat der Gesetzgeber einige Lücken im Gesetz übersehen"
FRAGESTELLER 4/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER