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Kurzfristige Beschäftigung Mindestarbeitszeit/Woche?

04.01.2020 23:10 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Hallo!
Ich möchte eine kurzfristige Beschäftigte anstellen, die hauptberufliche selbstständig und zudem noch in einer Ausbildung ist. Sie soll am liebsten an einem Tag der Woche für 2-4 Stunden arbeiten (Stundenlohn 27,00 Euro brutto), sodass sich die Arbeit ca. 1 Jahr hinziehen kann.
Nun frage ich mich, ob es eine Mindestarbeitszeit in der Woche geben muss.

Ich arbeite sonst mit der Form der Arbeit auf Abruf bei den Angestellten und Minijobbern, die diesbzgl Regelungen sind mir bekannt. Sodass ich hier eine Mindest- und Maximalstundenzahl pro Woche festgelegt habe bei den anderen Mitarbeitern.

Wie ist es im Rahmen einer kurzfristigen Beschäftigung zu regeln mit der Bestimmung der Arbeitszeit, die ja, soweit ich es verstanden habe, durchaus unregelmäßig sein kann?

Der Hintergrund ist, dass ich am liebsten keine Mindeststd. zahl festlegen möchte. Komme ich hier um diese Mindestzahl umher? Bei Arbeit auf Abruf ist dies ja gefährlich, weil sonst höhere Zeiten angesetzt werden ohne diese Festlegung im Vertrag.
Was schreibe ich in den Vertrag zur Arbeitszeit?

Und die weitere Frage lautet: Sind es nun 50 oder 70 Arbeitstage im Jahr 2020 als Maximumgrenze?

Vielen Dank.

Einsatz editiert am 05.01.2020 13:03:19

05.01.2020 | 20:42

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund der übermittelten Information beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Sie sollten die wöchentliche Arbeitszeit bestimmen, siehe § 12 Abs. 1 Satz 3 TzBfG , sonst gelten 20 Stunden als vereinbart.

Damit es sich um eine kurzfristige Beschäftigung handeln soll, darf ein monatliches Entgelt i.H.v. 450 € nicht überschritten werden. Die Dauer muss auf 3 Monate oder 70 Arbeitstage beschränkt sein und es darf nicht berufsmäßig (sprich dem Lebensunterhalt diesen) sein (siehe § 8 SGB IV ).

Hier in Ihrem Fall, muss der AN 16:40 Stunden im Monat arbeiten, um die 450 € zu erreichen, dies entspricht einer Wochenarbeitszeit von 3:50 Stunden, mehr sollten SIe nicht vereinbaren, da es sont keine kurzfristige Beschäftigung mehr ist.

In Ihrem Fall, da weniger als eine 5-Tageswoche vereinbart werden wird, dass die 70 Tagesgrenze gilt.


Ich hoffe, dass ich Ihre Frage beantwortet habe, bei eventuellen Nachfragen können Sie gerne die kostenlose Nachfrageoption benutzen.

Berücksichtigen Sie bitte, dass auch kleine Sachverhaltsänderungen zu einer gänzlich anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Braun
Rechtsanwalt



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