Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kurzes Arbeitsverhältnis im Lebenslauf verschweigen?

| 29.01.2020 15:38 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Hallo,

ich war nach einem Arbeitsverhältnis drei Monate arbeitslos und habe dann eine neue Stelle gefunden.
Dieses dann neue Arbeitsverhältnis wurde aber arbeitgeberseitig innerhalb der Probezeit nach vier Monaten gekündigt und ich wurde erneut arbeitslos.

Wie ist es rechtlich zu bewerten dieses kurze Arbeitsverhältnis im Lebenslauf bei Bewerbungen einfach wegzulassen und die Zeitspanne der o.g. Arbeitslosigkeit im Lebenslauf zu verlängern?

29.01.2020 | 22:53

Antwort

von


(448)
Hauptstraße 3
64665 Alsbach-Hähnlein
Tel: 06257-506060
Web: http://www.kanzlei-diefenbach.de
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Es gibt keine rechtlichen Anforderungen an die Abfassung eines Lebenslaufs, lediglich Üblichkeiten.

Sie verletzen mit der geplanten Vorgehensweise keine Vorschrift. Auf etwaige Nachfragen müssen Sie natürlich in tatsächlicher Hinsicht gefasst sein.

Ich hoffe Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Draudt, Rechtsanwältin


Rückfrage vom Fragesteller 30.01.2020 | 12:00

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!

Das heißt, würde man im Vorstellungsgespräch dann bei Durchsprache des Lebenslaufs bestätigen, dass die Zeitspanne Arbeitslosigkeit war, wäre das dann eine Lüge die rechtlich zu bewerten wäre?

Es geht ja darum, dass der Arbeitgeber im Nachhinein das Arbeitsverhältnis (nach der Probezeit) wieder lösen könnte auf Grund dieser eben falschen Angabe, wenn es denn später einmal per Zufall ans Licht käme.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 30.01.2020 | 15:28

Sehr geehrter Fragesteller,

für den unwahrscheinlichen Fall, dass beim Vorstellungsgespräch im Einzelnen besprochen werden würde und ein Verdacht aufkäme, ist es fraglich, ob Sie ein Recht auf Lüge hätten. Ein ausdrücklicher Fall des Rechts auf Lüge nach dem BAG ist dies nicht. Dazu gibt es keine Entscheidung bislang. Es wäre dann im Einzelfall zu prüfen, ob der AG das AV nachträglich wegen Täuschung anfechten dürfte. Das wäre wohl eher zu verneinen, kommt aber immer auf den Einzelfall und eine Interessenabwägung an, bei der sicherlich auch noch andere Aspekte des Arbeitsverhältnisses eine Rolle spielen.
Es erscheint doch eher unwahrscheinlich, dass eine Anfechtung deshalb durchkäme.

Mit freundlichen Grüßen
Draudt
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 30.01.2020 | 20:36

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Für die wenigen Details und die geringe Budgetierung hat die Anwältin sehr gut Auskunft gegeben. Vielen Dank!

"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwältin Brigitte Draudt »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 30.01.2020
4,6/5,0

Für die wenigen Details und die geringe Budgetierung hat die Anwältin sehr gut Auskunft gegeben. Vielen Dank!


ANTWORT VON

(448)

Hauptstraße 3
64665 Alsbach-Hähnlein
Tel: 06257-506060
Web: http://www.kanzlei-diefenbach.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Familienrecht, Strafrecht, Verwaltungsrecht, Arbeitsrecht, Baurecht, Immobilienrecht, Schadensersatzrecht, Miet und Pachtrecht, Verkehrsrecht