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Kurze Frage: Beschäftigungsverbot im Arbeitszeugnis

06.09.2010 05:27 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Aufgrund eines fehlenden Antikörper-Titers hat mir mein Gynäkologe im ersten Drittel der Schwangerschaft ein Beschäftigungsverbot erteilt, da bei meiner Tätigkeit als Kinderärztin durch eine evtl. Ansteckung inder Schwangerschaft ein Risiko für den Fötus bestanden hätte. Mein Arbeitgeber war natürlich nicht sehr erfreut.

Ich hatte einen befristeten Vertrag und habe nun ein Arbeitszeugnis bekommen, in dem genau dieses Beschäftigungsverbot (und auch der Mutterschutz und die Elternzeit) genau mit Daten aufgeführt ist.

Meine Frage an Sie:
Darf dieses Beschäftigungsverbot in meinem Arbeitszeugnis erwähnt werden? Dies würde meine Chancen auf eine neue Stelle deutlich verringern. Ein evtl. künftiger Arbeitgeber kann sich ja denken, dass ich bei einer erneuten (derzeit NICHT geplanten) Schwangerschaft erneut ausfallen würde und bedeutet in meinen Augen einen Ablehnungsgrund, so lange ich in gebährfähigem Alter bin.

Danke für Ihre Hilfe.

Guten Morgen,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage Ihrer mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Schwangerschaft und Mutterschutz gehören grundsätzlich nicht in ein Arbeitszeugnis, so Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 10. Mai 2005, Az.: 9 AZR 262/04.

Lediglich dann, wenn das Beschäftigungsgebot "sich über erhebliche Phasen der Beschäftigungszeit gezogen hat", und von daher eine Beurteilung der fachlichen Leistungen nicht möglich oder erheblich erschwert ist, muss es aufgrund der Pflicht zur Zeugniswahrheit erwähnt werden.

Sofern dieser Ausnahmefall bei Ihnen nicht vorliegt, sollten Sie auf der Erteilung eines neuen Zeugnisses ohne diese Fakten bestehen und diesen Ihnen zustehenden Anspruch ggf. auch vor dem Arbeitsgericht durchsetzen.


Mit freundlichen Grüßen

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