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Kurzarbeitergeld, neuer Mitarbeiter

| 31.03.2020 23:55 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,
ich spiele mit dem Gedanken, einen neuen, sehr qualifizierten Mitarbeiter einzustellen. Allerdings ist die derzeitige Auftragslage aufgrund der coronakrise ungewiss. Daher kann es auch sein, dass ich in bereits einem oder zwei Monaten Kurzarbeit beantragen muss. Kann die Arbeitsagentur hier ein Problem machen, gerade in Bezug auf die geplante Neueinstellung? Oder würde die Kurzarbeit auch den neuen Mitarbeiter umfassen?
Vielen Dank!

01.04.2020 | 00:39

Antwort

von


(68)
Roseplatz 6
31787 Hameln
Tel: 01772422226
E-Mail:

Sehr geehrte/r Rechtsratsuchende/r,

nachfolgend nehme ich gerne zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen im Zusammenhang mit der angedachten Kurzarbeit Stellung:

Dabei ist zunächst darauf hinzuweisen, dass aufgrund der Coronakrise umfangreiche Erleichterungen hinsichtlich der Kurzarbeit beschlossen wurden.

So ist Kurzarbeit auch bereits kurz nach Arbeitsantritt möglich, sofern Sie geltend machen können, dass Sie bei Arbeitsvertragsabschluss das Ausmaß eines etwaigen Arbeitsrückgangs noch nicht abschätzen könnten, insbesondere was die Tätigkeit des neu einzustellenden Mitarbeiters aufgrund seiner besonderen Qualifikation betrifft.

Wesentlich ist hierbei, dass der neu einzustellenden Mitarbeiter nicht mit anderen Mitarbeitern vergleichbar sein darf, für die bereits Kurzarbeit angeordnet wurde, sondern dass er andere Tätigkeiten erfüllt, die bei Abschluss des Arbeitsvertrages noch in ausreichendem Umfang vorhanden waren. Hierauf sollte bei Abschluss und bei der Gestaltung des Arbeitsvertrages in besonderer Weise geachtet werden, damit nicht im nachhinein Kurzarbeit bzgl. dieses Mitarbeiters verwehrt wird.

Der neue Mitarbeiter sollte daher hinsichtlich seiner Qualifikation und seiner Tätigkeitsbeschreibung im Unternehmen nicht mit anderen Arbeitnehmern vergleichbar sein, für die zuvor oder zeitgleich mit der Einstellung des neuen Mitarbeiters Kurzarbeit beantragt wurde.

Sofern dies im Arbeitsvertrag beachtet wird, und sich nach Abschluss des Arbeitsvertrages herausstellt, dass der Mitarbeiter anders als bisher vorhersehbar doch nicht zu 100% beschäftigt werden kann, ist auch für ihn eine Beantragung von Kurzarbeit möglich.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Anmerkungen weitergeholfen zu haben, wünsche Ihnen viel Erfolg und stehe Ihnen gerne unter RA-Fey@web.de für etwaige Rückfragen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Andrea Fey
Rechtsanwältin und Notarin


Bewertung des Fragestellers 03.04.2020 | 00:25

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Fachanwalt Steuerrecht, Erbschaftssteuerrecht, Arbeitsrecht, Vertragsrecht, Reiserecht