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Kunde verweigert Zahlung der (mündlich) vereinbarten Summe.

09.08.2018 14:13 |
Preis: 60,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Ein Kunde (Fotograf) hat mich gebucht.
Als technischer Assistent und Bildbearbeiter.
Mündlich vereinbart wurde, dass ich €7.000 erhalte.
Der Job erfolgte ca. 4 Wochen lang vor Ort bei einem Automobilhersteller.
Ca. 14,5 Stunden pro Tag ohne Feiertage oder Wochenenden.

Der Job ist nun vom Automobilhersteller komplett an den Fotografen bezahlt worden.
ca. €30.000. (plus €5.000, die vermutlich anderweitig steuerlos vergütet wurden).


Nun, 4 Wochen nach Fertigstellung des Jobs und Fälligkeit meiner Rechnung
hat er mir plötzlich geschrieben, dass ich meine Rechnung auf ca.€5.000 mindern soll,
mit der Begründung, er hat ca.€3.300 Kosten gehabt,
und wir hätten vereinbart, dass ich Seine Kosten mit-bezahle.
(Diese Kosten sind einfache Dinge, wie Fotoequipement, Benzin und Dinge aus dem Baumarkt)
Absurde Forderung an einen gebuchten Assistent.

Da ich aber dringend auf das Geld angewiesen bin, und bei einem Streit gar kein Geld geflossen wäre,
habe ich folgende "Taktik" angewendet:

ich habe Ihm seine auf €5.000 geminderte Rechnung geschickt.
Er hat bezahlt.
ALLERDINGS habe ich darauf nicht den vollen Leistungszeitraum angegeben,
den ich tatsächlich gearbeitet habe, sondern nur DEN Teil an Tagen, die €5.000 entsprechen.


Jetzt möchte ich für den mir zustehenden Rest von über €2.000 eine weitere Rechnung schicken.
Mit Angabe des restlichen Leistungszeitraumes.
Er kann schliesslich nicht leugnen, dass ich in der Zeit dort war, und gearbeitet habe. (viele Zeugen).

Frage:
Gibt es da für mich eine Erfolgschance, wenn ich das mit Mahnungen und eventuell den gesamten Weg bis Gericht durchziehe?
Oder sollte ich mir das lieber sparen und es als "Lehrgeld" abhaken?

Gruß,
L.S.
09.08.2018 | 15:07

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

lassen Sie mich Ihre Frage wie folgt beantworten.

"Jetzt möchte ich für den mir zustehenden Rest von über €2.000 eine weitere Rechnung schicken.
Mit Angabe des restlichen Leistungszeitraumes. [...].
Frage:
Gibt es da für mich eine Erfolgschance, wenn ich das mit Mahnungen und eventuell den gesamten Weg bis Gericht durchziehe? Oder sollte ich mir das lieber sparen und es als "Lehrgeld" abhaken?"


Es gibt mehrere Probleme:

Zum einen müssten Sie die mündliche Absprache (7.000 €) beweisen, wenn der Vertragspartner diese bestreitet.

Zum anderen müssten Sie darlegen, ob ein Pauschalpreis (wofür die Absprache von 7.000 € spricht) oder eine Honorierung nach Arbeitsaufwand (so wie Sie jetzt argumentieren) vereinbart war.

Zudem müssten Sie begründen, warum Sie mit 5.000 € einverstanden waren, damit rechtlich eine Vereinbarung über 5.000 € ohne Vorbehalt getroffen haben und eine Nachforderung ausgeschlossen wäre.

Das ist in sich nicht stimmig, sodass ich keine guten Erfolgschancen sehe, die restlichen 2.000 € gerichtlich mit Erfolg geltend zu machen.

Unabhängig davon bleibt es Ihnen unbenommen eine weitere Rechnung zu versenden und sehen, was passiert.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt



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