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Kürzung des Unterhalts


| 12.07.2005 20:27 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Seit 1999 bin ich geschieden. Mein Exmann zahlt seitdem Unterhalt für unseren Sohn (13 Jahre, 307 €). Nun heiratet er wieder. Er zog zu seiner zukünftigen Frau in das Haus, das zur Hälfte noch abgezahlt werden muss. Ausserdem besitzt sie noch eine 3-Zimmer Wohnung und 1-Zi. Apartment, die beide abbezahlt sind.
Vor ein paar Wochen jammerte mein Exmann schon, dass sie für dieses Haus noch soviel abzahlen müssen. Rund 100.000 €. Nun ließ er über unseren Sohn ausrichten, dass er jetzt dann weniger Unterhalt zahlen wird, da in seiner Arbeit Kurzarbeit angesagt ist.

Nun meine Fragen:
Kann er einfach den Unterhalt unter diesen Umständen kürzen?
Kann ich durch das Jugendamt sein Einkommen überprüfen lassen?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ihr Ex-Mann kann den Unterhalt nicht einfach kürzen. Wenn Sie einen vollstreckbaren Titel hinsichtlich Unterhaltszahlung gegen ihn in der Hand haben, dann hat er genau den Betrag zu zahlen, den dieser Titel ausweist, nicht weniger. Um eine Verringerung der Höhe der Unterhaltszahlungen zu erreichen, müsste er Abänderungsklage unter Verweis auf sein verringertes Einkommen erheben. In diesem Verfahren wäre er dann in der Pflicht, seine veränderten Einkommensverhältnisse darzulegen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen, und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)

Nachfrage vom Fragesteller 13.07.2005 | 12:25

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Nur noch eine kurze Nachfrage: An wen wende ich mich, wenn er trotzdem weniger überweist. Am besten an einen Anwalt? Oder kann mir wer anders auch weiterhelfen? Da ich alleinerziehend bin, habe ich nicht gerade ein großes Einkommen, wegen der Anwaltkosten meine ich. Und mein Exmann weiß dies ganz genau).

Vielen Dank im voraus.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.07.2005 | 12:37

Ein Anwalt ist definitiv der beste Ansprechpartner. Wenn Sie ein geringes Einkommen haben, dann können Sie Beratungshilfe (für die außergerichtliche Tätigkeit des Anwalts) und Prozesskostenhilfe (für eine eventuelle gerichtliche Tätigkeit des Anwalts) beantragen. Für die Beratungshilfe sprechen Sie bitte bei dem für Sie zuständigen Amtsgericht vor und bringen Nachweise über Ihr Einkommen (und Vermögen) mit. Dort wird Ihnen ein Beratungshilfeschein ausgestellt, mit dem Sie einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl aufsuchen können. Seine Tätigkeit kostet Sie dann lediglich 10,00 EUR, den Rest übernimmt die Staatskasse.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)

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