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Kürzung Krankengeld


12.03.2005 14:04 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Ich hatte am 09.04.2004 einen Schiunfall. Bruch des Schienbein-
kopfes. Operation Krankenhaus Kufstein. Anschließend Reha bis
30.08.04.
Anfang Nov. 2004 2 weitere Operationen in Kufstein.
Meine gesetzl. KV BKK weigert sich irgendwelche Kosten zu über-
nehmen.
Diese Verletzung hat eine lange Arbeitunfähigkeit verursacht,
die bis heute andauert.

Am 01.09.2004 wurde eine Maßnahme zur stufenweisen Wiederein-
gliederung in das Erwerbsleben durch den behandelden Arzt ver-
fügt - bis 18.09.2004 für täglich 4 Stunden.
Vom Arzt wurde kein Wiedereingliederungplan erstellt.

Diese Arbeitszeit habe ich ausgeführt.

Ohne mein Wissen wurde die Wiedereingliederung durch den Medizin-
ischen Dienst oder Arzt, aber abgebrochen. (Ich habe keine Akteneinsicht)
Das wurde mir aber erst am 4.11.04 durch meinen Arzt mitgeteilt.
Ich war bis dahin aber weiter im Betrieb für 4 Stunden täglich
tätig.

Am 16.11.04 erhielt ich einen Bescheid der BKK, daß meine Wieder-
eingliederung nach 2 Wochen abgebrochen wurde, ich aber weiterhin
4 Std. gearbeitet habe - aus Unkenntnis siehe oben.

Weiter wurde moniert, daß kein Wiedereingliederungsplan durch den Arzt vorgelegt wurde.
Mit diesem Bescheid vom 16.11.04 wurde das Krankengeld seit 03.11.2004 um 50% gekürzt.

Gegen diesen Bescheid vom 16.11.2004 wurde Widerspruch durch
mich eingelegt. Ich erhielt keine Antwort bis heute von der BKK.

Anfang November wurde ich erneut 2x operiert im Krankenhaus
Kufstein.Auch hier erfolgte wieder ein Ablehnung zur Übernahme
der Kosten durch die BKK.

Seit Feb. 2005 liegt jetzt ein Wiedereingliederungsplan vor,
der bis Ende März läuft.

Die Krankenkasse zahlt weiterhin aber nur 50% Krankengeld.

Ich bin auf dieses Geld dringend angewiesen.

Wie soll ich gegen diese Kürzung des Krankengeldes vorgehen?


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Sehr geehrter Ratsuchender,

sozialversicherungsrechtliche Fallgestaltungen wie der Ihrige eignen sich leider grundsätzlich nicht, um im Rahmen einer Onlinebaratung beantwortet zu werden.

Dies liegt an der Komplexität dieser Fälle, die eine genaue Kenntnis aller Einzelheiten erfordert. So ist auch in Ihrem Falle keine wirkliche Beurteilung möglich, da die von Ihnen gegebenen Informationen dazu nicht ausreichen.

Ich kann Ihnen an dieser Stelle nur ganz grundsätzlich folgendes sagen:

Über Ihren Widerspruch muss die Kasse innerhalb angemessener Frist entscheiden und Ihnen einen Widerspruchsbescheid erteilen. Geschieht dies nicht - und in Ihrem Fall kann nun nicht mehr davon ausgegenagen werden, dass die bereits verstrichene Zeit noch angemessen ist - bleibt Ihnen nur die Klage in Form der sog. Untätigkeitsklage.

Bezüglich der neuerlichen Kürzung ist zunächst eine neuerlicher Widerspruch erforderlich, da es sich um eine neue Bewilligung handelt. Danach dasselbe Procedere, also Widerspruchs- oder Abhilfebescheid und ggf. Klage.

Ich kann Ihnen nur dringend empfehlen, sich unverzüglich an einen Kollegen vor Ort zu wenden, der auf das Sozialversicherungsrecht spezialisiert ist. Dieser wird dann den gesamten Sachverhalt aufklären und ermitteln, so dass er die (wie gesagt) in der Regel sehr umfangreichen Tatsachen, bei denen es auf jedes Quentchen ankommen kann, in Erfahrung bringt und Sie dann sachgerecht beraten und vertreten kann.

Ich bedauere, Ihnen keine gößere Hilfestellung im Rahmen dieses Forums bieten zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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