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Künstliche Befruchtung (ICSI)

10.09.2011 13:23 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani


Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Man ( Beamter 50% Beihilfe/ 50 % PKV und Verursacher) und ich Barmer KV haben einen Behandlungsplan an die PKV Beihilfe und GKV geschickt. Die PKV hat uns sofort geantwortet, sie beteiligt sich zu 50 % der Gesammtkosten. Beihilfestelle beteilift sich nur bei den Kosten des Mannes ( also fast gar nicht, nur Spermiogramm und Aufbereitung ) und die GKV sagt, da die GEsammtkosten sehr hoch sind , da es nach GOÄ abgerechnet wird (mit glaub ich 3 fachen Faktor) bezahlt sie nur wenn überhaupt nur einfachen satz.
Unsere Frage ist, hat es einen Sinn die Beihilfestelle anzuschreiben um die restlichen Kosten zu übernehmen oder mit Anwalt zu drohen, oder ist es rechtens so ? wer soll dann praktisch den Rest übernehmen? kann ja nicht sein dass wir mehr bezahlen müssen als die, die nur gesetzlich versichert sind, oder?
hier die Kosten : 7200 Euro mit Medikamenten
50 % werden von der PKV übernommen
also bleiben ca 3500 Euro über .
Auch wenn die GKV ca 1500 Euro decken würde, wer soll den Rest bezahlen?
Wir wohnen in der Nähe von Dortmund und die Klinik ist in Dortmund. Mein Mann ist Beamter.
Bitte um Hilfe



-- Einsatz geändert am 10.09.2011 14:56:30

Sehr geehrte Ratsuchende,

ich bedanke mich für die eingestellte Frage, welche ich aufgrund des geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten möchte:

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten unter den Voraussetzungen und im Umfang des § 27a SGB V in Verbindung mit der Richtlinie über die künstliche Befruchtung. D.h. insbesondere 50% der Kosten des genehmigten Behandlungsplanes, mit Ausnahme der lediglich unmittelbar am Körper des anderen Ehegatten erfolgenden Leistungen. Hier muss aber mit einem Eigenanteil in Höhe von mindestens 1.000,- € gerechnet werden.

Da die private Krankenversicherung insoweit den ihr obliegenden Anteil vollständig übernimmt, sollten Sie sich nochmals mit der Beihilfe auseinander setzen. Nach § 27a SGB V müsste die Beihilfe zumindest die Hälfte der Kosten übernehmen. Sie sollten hier in der Tat mit rechtlichen Schritten drohen, sollte man die Einstandspflicht nicht binnen einer angemessenen Frist von zumindest zwei Wochen anerkennen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierung geben konnte. Bitte nutzen Sie ggf. die kostenlose Nachfragefunktion. Sollten Sie darüber hinaus eine Interessenvertretung wünschen, so stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021

Nachfrage vom Fragesteller 12.09.2011 | 18:32

vielen Dank für die Antwort..

habe ich das richtig verstanden? mit mindestens 1000 Euro Eigenanteil werden wir sowieso rechnen müssen, auch wenn die Beihilfe die Hälfte bezahlt?
Soll ich wirklich Anwalt einchalten? Auch wenn uns die Beihilfe geschrieben hat, dass Sie nach Körperprinzip bezahlen und das sind nur die Kosten bei meinen Mann ( also nur ganz gering) ..oder müssen die die Kosten bei der Frau auch übernehmen????

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.09.2011 | 07:51

Sehr geehrte Ratsuchende,

von diesem Eigenanteil gehe ich aus. Ich biete Ihnen aber gerne an, dass Sie mir einmal die gesamte Korrespondenz zur Verfügung stellen, weitere Kosten entstehen Ihnen hierdurch vorerst nicht. Sodann kann ich Ihnen eine abschließende Beurteilung zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

RA J.Mameghani

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