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Kündigungsschreiben ohne Unterschrift vom Arbeitgeber


| 01.03.2005 12:08 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe seit Anfang diesen Jahren einen befristeten Arbeitsvertrag unterschrieben. Der Vertrag ist auf 1 Jahr befristet. Im Vertrag wurde eine Probezeit von 2 Monaten vereinbart. Die Kündigungsfrist innerhalb der Probezeit beträgt 2 Wochen zum Wochenende.

Vor ca. 1 Woche hat mit mein Arbeitgeber eine schriftliche Kündigung zum unterschreiben vorgelegt. Die Kündigungsfrist innerhalb der Probezeit wurde vom Arbeitgeber eingehalten, jedoch war die Kündigung nicht vom Arbeitgeber unterschrieben. Ich habe dieses Kündigungsschreiben unterschrieben, der Arbeitgeber jedoch nicht.
Seit 1 Woche will ich eine Kopie der Kündigung für meine Unterlagen von meinem Arbeitgeber. Der Arbeitgeber hat mir bis jetzt keine Kopie der Kündigung für mich angefertigt. Nach einigen Rückfragen wurde mir durch den stellv. Geschäftsführer mitgeteilt, das die Kündigung noch immer nicht vom Arbeitgeber unterschrieben wurde.

Ist diese Kündigung durch den Arbeitgeber überhaupt zulässig und diese auch wirksam?
Wie soll ich mich weiter verhalten?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

die Kündigungserklärung unterliegt dem Schriftformerfordernis. Hierzu gehört auch die eigenhändige Unterschrift des Ausstellers. Vor diesem Hintergrund ist die Kündigung unwirksam, so dass Ihr Arbeitsverhältnis ungekündigt fortbesetht.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird es Ihnen aber keinen Deut weiterhelfen, wenn Sie sich darauf berufen. Denn es ist ja eine Fingerübung, nachträglich noch zu unterschreiben. Das würde zwar eigentlich den Mangel nicht heilen und die Kündigung bliebe unwirksam; aber wie wollen Sie die nachträgliche Anbringung der Unterschrift beweisen? Zumal Sie den großen Fehler gemacht haben, dem Arbeitgeber das Original der Kündigung von Ihnen unterzeichnet zurückzugeben. Sie haben sich damit leider ein Eigentor geschossen, da nun der Arbeitgeber seinerseits beweisen kann, dass Sie die schriftliche Kündigung zur Kenntnis genommen haben.

Zwar hätten Sie im Streitfall theoretisch den stv. Geschäftsführer als Zeugen; aber der wird natürlich einen Teufel tun Ihre Darstellung zu bestätigen.

Es tut mir leid, dass ich Ihnen keine günstigere Auskunft geben kann.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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