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Kündigungsschreiben der Leiharbeitfirma

14.05.2018 01:24 |
Preis: 35,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Hallo,

ich habe im Januar 2018 eine Einstellung bei einer Zeitarbeitsfirma angefangen. Leider bin ich nach 5 Wochen von der Leiter gefallen und war knapp 7 Wochen Krank.

Wie es so leider so ist wurde ich nach Wiederaufnahme richtig Krank, bin aber nach Bitte des Meisters im Betrieb arbeiten gegangen weil die Planung sonst gefährdet ist. Ich bin dann nach 4 tagen frühzeitig nach Absprache zum Doktor gegangen der hat mich den Tag plus den Folgetag Krankgeschrieben.

Die Zeitarbeitsfirma hat ein riesen aufstand gemacht das ich ja schon 7 Wochen kein geld erwirtschaftet habe ich würde kein Gewinn erzielen etc. Sie würden mir die Krankheitstage nicht bezahlen.

Und dann kam 2 tage später die Kündigung mit der eingehaltenen Kündigungsfrist von 2 Wochen. Dazu ein Zettel den ich unterschreiben sollte das mit der Auflistung der 2 Krankheitstage das ich dafür unebzahlten Urlaub unterzeichnen soll, am Telefon wurde mir gesagt das Sie die Krankheit nicht bezahlen werden.

In der Kündigung steht die Frist drin im ersten Absatz.

Dann: Wir stellen Sie hiermit -Wiederruflich- bis zum ende der Kündigungsfrist unter der Anrechnung der Urlaubstage mit sofortiger Wirkung frei.

Dritter Absatz Belehrung zur Meldung beim Arbeitsamt.

In der Kündigung steht kein Grund.


Jetzt Kommt es zu meiner Frage: Ich habe noch 7 Überstunden und 3 Tage Urlaub. Kriege ich den die komplette Kündigungsfrist bezahlt? Also muss diese Bezahlt werden.

und da ich ja die AU Meldung direkt nach dem Doktor vorab per Email zugesendet habe ist die Zeitarbeitsfirma doch verpflichtet mir dort normalen Lohn zu Zahlen, oder muss ich den Extra Zettel mit den Unbezahlten Urlaubstagen unterschreiben obwohl ich ja ne AU für diese Tage habe.

Danke für die Antwort vorab.

Ich denke für einen Spezialist im Arbeitsrecht ist diese Frage in einem Kurzen Satz Beantwortet, daher Auch das gebot unter der Empfehlung.

Eingrenzung vom Fragesteller
14.05.2018 | 01:34

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Sehr geehrter Ratsuchender,


da nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung das Arbeitsverhältnis vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit schon länger als vier Wochen bestanden hat, haben Sie nach § 3 EntgFG einen Anspruch auf Lohnfortzahlung für die bescheinigten Krankheitstage.

Die Zettel mit dem unbezahlten Urlaub müssen und sollten Sie nicht unterschreiben, da Sie dann die Entgeltanspruch verlieren würden.


Die Überstunden und der Urlaubsabgeltunanspruch sind ebenfalls auszugleichen.

Es ist nicht möglich, auf eine widerrufliche Freistellung den Urlaubsanspruch anzurechnen; dieser Anspruch bleibt bestehen und ist nach Ende der Freistellung abzugelten (BAG, Urt.v. 19.05.2009, Az.: 9 AZR 433/08).


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Nachfrage vom Fragesteller 14.05.2018 | 10:12

Danke schon mal für die Antwort.

Aber das wichtigste fehlt leider. Habe ich ein recht auf meinen Lohn wenn ich seitens des Arbeitgebers einseitig gekündigt werde während der Freistellung ?

Ich sitze ja quasi jetz 2 wochen zuhause bis meine frist der kündigung abläuft und soll net mehr zu der Firma wo ich eingesetzt war.

Ich hab mir das ja net selber ausgesucht .. geschweige den zugestimmt.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.05.2018 | 10:18

Sehr geehrter Ratsuchende,


opffensichtlich ist das noch nicht deutlich genug geworden:


Ja, Sie haben den vollen Lohnanspruch. Die widerrufliche Freistellung ändert auch daran nichts. Daneben besteht die Entlohnung der Überstunden und der ausstehenden Urlaubstage.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


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