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Kündigungsrecht bei Mäusebefall

11. Mai 2021 19:25 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


Meine Freundin ist Anfang März 2021 in eine Altbauwohnung eingezogen. In einem der Küchenunterschränke fand sich beim Einzug eine professionelle Mausefalle bzw. Giftköder. Kurz nach dem Einzug stellte sie Mäusebefall in der Küche fest (Kot auf dem Boden, Kratzgeräusche hinter der Sockelblende). Die Vermieterin hat daraufhin einen Kammerjäger beauftragt. Dieser teilte meiner Freundin mit, dass er die Wohnung schon kenne da er bereits einige Monate vor ihrem Einzug in der Wohnung gewesen war und Köder hinter den Sockelblenden der Küche aufgestellt hatte. Diese waren auch noch vorhanden, er ersetzte sie lediglich durch neue.
Der Vermieterin muss der Mäusebefall also bewusst gewesen sein, sie hat diesen beim Einzug meiner Freundin und im Mietvertrag jedoch verschwiegen.
Da die Massnahmen des Kammerjägers nichts zu bewirken scheinen, möchte meine Freundin möglichst schnell raus aus dem Mietverhältnis.

Meine Fragen: kann meine Freundin die Wohnung fristlos kündigen oder muss sie die Kündigungsfrist von 3 Monaten einhalten?
Besteht die Gefahr, dass bei Nichteinhaltung der Kündigungsfrist die Rückerstattung der Mietkaution verweigert werden kann?
Kann sie eine Entschädigung von der Vermieterin für die psychische Belastung und den zusätzlichen Aufwand verlangen (ein weiterer Umzug, Adressänderung, Ämtergänge, Festnetz-/Internetvertrag evtl nicht vorzeitig kündbar etc.)

Vielen Dank!

11. Mai 2021 | 21:33

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Ein Schädlingsbefall der Mietwohnung berechtigt zwar zur Minderung der Miete, nicht aber zur fristlosen Kündigung.
Wird die Mietzahlung vor Ablauf der Kündigungsfrist ausgesetzt, kann die Kaution einbehalten werden.

Ein Anspruch auf zusätzliche Umzugskosten besteht nicht. Da der Vermieter bereits vor Einzug vom Schädlingsbefall wusste, haftet er auch für Substanzschäden (durchgebissene Kabel etc.). Dies ist nicht der Fall wenn es der Vermieter nichts wusste. Damit ist die erweiterte Haftung aber auch abgeschlossen. Für weitere Ansprüche müsste den Vermieter ein Verschulden treffen (zum Beispiel dass er nichts unternimmt um die Schädlinge los zu werden).

Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage umfassend beantworten. Sollten Rückfragen bestehen, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


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