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Kündigungsmöglichkeit eine noch nicht geschalteten DSL-Anschlusses

| 23.01.2009 20:35 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

im Dezember 2008 habe ich online einen neuen DSL-Komplettanschluss bei der Fa. 1und1 bestellt, sowie meinem bisherigen Provider O2 fristgerecht zum 5.März 2009 gekündigt.

Am 10. Dez. wurde meine die Eingangsbestätigung meiner Bestellung übermittelt, mit einer Widerrufserklärung. Hiernach kann ich innerhalb 14 Tage vom Vertrag zurücktreten.

Mittlerweile habe ich Kündigungsbestätigung von meinem alten Provider erhalten und auch der Hinweis, dass noch kein Portierungsauftrag für meine alte Telefonnummer vorliegt, die ich dringend übernehmen lassen wollte.

Leider teilte mir 1und1 vor kurzem mit, dass dies nicht möglich wäre. Das läge mit O2 zusammen, wären wohl auch technische Probleme und vor allem hatte ich einen Neuanschluss bestellt.

In den letzten zwei Tagen habe ich umfangreichen email-Verkehr mit 1und1 gehabt und gebeten meinen Vertrag, dessen Widerrufsfrist überschritten ist, außerordentlich zu kündigen. Als Begründung habe ich u.a. angeführt, dass die Vertragslaufzeit ja erst im März 2009 für 24Monate beginnt und sie mich aus Kulanzgründen doch bitte aus dem Vertrag entlassen sollten.

1und1 ist in dieser Hinsicht jedoch sehr stur und will an diesem Vertrag festhalten.

Welche Chance habe ich, ohne allzu großen finanziellen Schaden aus diesem Vertrag herauszukommen, da ich dringend die Übernahme meiner alten Rufnummer benötige.

Vorab Danke für Ihre Hilfe

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen ihre Frage auf der Grundlage des von Ihnen angegebenen Sachverhalts wie folgt:

Während eine gesetzliche Pflicht ihres alten Anbieters besteht, die Rufnummer für die Portierung freizugeben, besteht leider kein gesetzlicher Anspruch auf Übernahme der Rufnummer durch den neuen Anbieter. Sollte die Rufnummerportierung allerdings vertraglich vereinbart sein, würde die Nichterfüllung ein außerordentliches Kündigungsrecht begründen. Hierfür wäre ein konkrete Vertragsprüfung erforderlich. Fraglich ist, ob sich auch ohne vertragliche Vereinbarung über die Portierung ein außerordentliches Kündigungsrecht begründen lässt. Die fehlende Portierung müsste Ihnen unter Abwägung der beidseitigen Interesse das Festhalten am Vertrag unzumutbar machen.Eine abschließende Bewertung ist hier im Rahmen einer Onlineanfrage nicht möglich.

1und1 wird sich Ihnen gegenüber nicht kulant zeigen. Im Rahmen einer anwaltlichen Beauftragung stehen die Chancen hier erfahrungsgemäß höher. Unter Umständen kann vorliegend auch ein Vergleich geschlossen werden, um ihren Interessen - sich schnellstmöglich und kostengünstig von dem Vertrag zu lösen - gerecht zu werden. Gerne stehe ich Ihnen hier für eine weitere Bearbeitung zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Günthner
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 25.01.2009 | 12:57

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