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Kündigungsfristen WEG / Hausverwaltung, wenn Verwalter auch Bauträger ist

02.04.2009 14:48 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch


Lt. notariellbeglaubigter Teilungserklärung wurde in § 14 Abs.1 der Bauherr zum ersten Verwalter bestellt. Der erste Wohnungseigentümer zog Dez. 2004 ein. Nach § 14 Abs.2 wurde der Verwalter für die Dauer von 5 Jahren bestellt; also liefe die Verwaltung bis Dez. 2009. Inzwischen ist aber gesetzlich neu geregelt worden, dass die Bestellungsdauer auf 3 Jahre beschränkt wird, was im vorliegenden Fall deshalb sinnvoll wäre, weil die Gewährleistungsfristen gegenüber dem Bauträger, der gleichzeitig Verwalter ist, nach 5 Jahren ablaufen. Nun hat die bestehende Verwaltung bei dem seinerzeit tätigen Notar diesbezüglich angefragt, und von diesem Die Auskunft bekommen, die 5-Jahres- Frist gelte trotz der neuen Gesetzeslage. Stimmt das, und welche Möglichkeiten hat die Eigentümergemeinschaft?

Sehr geehrter Fragesteller,

1.
die Auskunft des Notars ist richtig. Die 3 Jahresregel gilt erst für Bestellungen die ab dem 01.07.2007 erfolgten.

2.
Die Eigentümergemeinschaft hat grundsätzlich die Möglichkeit den Verwalter abzuberufen und/oder den Verwaltervertrag zu kündigen.

Ob eine Abberufung und/oder eine Kündigung des Verwaltervertrags in Ihrem Fall möglich ist, hängt von dem Bestellungsbeschluss und dem Verwaltervertrag ab, der von hier nicht eingesehen werden kann.

Daher rate ich Ihnen einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl mit der Prüfung der Beschlüsse und Verträge zu beauftragen.
Gerne steht Ihnen unsere Kanzlei dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet wird. Auch eine größere örtliche Entfernung steht einer Mandatsübernahme nicht im Wege, da die Kommunikation auch gut über Telefon, EMail, Post und Fax erfolgen kann.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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