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Kündigungsfrist einer Kellerwohnung, die keinen Wohnraum darstellt


| 12.04.2006 21:49 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Guten Tag,
als erstes schildere ich hier meine Situation, anschließend werde ich meine Frage formulieren.
Mein Freund musste aus seiner alten Wohnung raus und ist bei Bekannten seiner Eltern in den Keller eines Einfamilienhauses gezogen. Hier wohnt er auch schon seit knapp 2Jahren. Doch man kann es nicht als Wohnung bezeichnen. Zu kleine Fenster, es befindet sich keine Tür zwischen dem Keller der Vermieter und seinem "Wohnraum".Also nicht abschließbar. Um an die Heiztherme etc. zu kommen muss der Vermieter durch seinen Wohnraum und so weiter.
Mein Freund hat aber mit seinem "Vermieter", für die Ämter, einen Mietvertrag unterzeichnet. Nun stellt sich mir die Frage, da wir zusammen ziehen wollen, muss er die Kündigungsfrist von 3Monaten einhalten?
Eigentlich dürfte sein Vermieter diesen Keller gar nicht richtig vermieten denke ich.
Sehr geehrte Ratsuchende,
sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich wie folgt nach Ihren Angaben beantworten möchte.

Seit der Mietrechtsreform zum 01.09.2001 gilt zugunsten der Mieter eine generelle Kündigungsfrist hinsichtlich von Mietverhältnissen über Wohnraum von drei Monaten, unabhängig davon wie lange das Mietverhältnis bereits besteht.
Diese Kündigungsfrist wird auch Ihr Freund einhalten müssen, das der Gesetzgeber damals in die Gesetzesbegründung reingeschrieben hat, dass einem Mieter einer dreimonatigen Kündigungsfrist stets zumutbar sein solle.

Sollten Meinung sein, dass der Vermieter den vertragsgemäßen Gebrauch nicht gewährleistet, wäre allenfalls an eine Mietminderung zu denken.


Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieser Erstberatung auch im Hinblick auf Ihren Einsatz weitergeholfen zu haben.

Ich darf Sie bitten, von der einmaligen Rückfrage Gebrauch zu machen, um Missverständnisse bzw. Ergänzungen noch vornehmen zu können.


Mit freundlichen Grüßen
Bernd Zahn
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 13.04.2006 | 08:14

Vielen Dank erstmal.
Sie sagen also, dass die zu kleinen Fenster, die fehlende Tür und die ganzen anderen Sachen nur zu einer Mietminderung führen darf und nicht zu einer Kündigung ohne Frist.
Könnte man dies dann nicht aufwiegen!?
In so fern das er die ganzen 2Jahre keine Mietminderung in Anspruch genommen hat und dann jetzt Fristlos auszieht?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.04.2006 | 17:31

Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihr Vorschlag in allen Ehren, aber dieser würde doch etwas zu weit führen, zumal Sie zur Geltendmachung einer Mietminderung
selbst verantwortlich sind.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Zahn
Rechtsanwalt

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"So wie er es mir erläutert hat, hätte ich auch im BGB nachlesen können. Auf die zweite Nachfrage habe ich noch immer keine Antwort! "