Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
495.861
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kündigungsfrist TVöD

25.03.2018 13:46 |
Preis: 35,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Zusammenfassung: Fragen zur Kündigung eines befristeten Arbeitsverhältnisses.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich befinde mich derzeit in einem befristeten Arbeitsverhältnis in einer Bundesbehörde (Teilzeitvertrag 50% seit 01.11.2016 bis 31.10.2018 nach WissZeitVG). Ich möchte den Arbeitgeber wechseln und war mir laut TVöD (§ 30) ziemlich sicher, dass ich mein befristetes Arbeitsverhältnis mit einer Frist 6 Wochen zum Monatsende kündigen kann, nachdem ich über 1 Jahr angestellt bin.

In meinem Vertrag steht jedoch, dass für die Kündigung § 34 Abs. 1 TVöD gilt. Ich finde das etwas ungewöhnlich, da dieser Paragraph bei unbefristeten Arbeitsverhältnissen greift. Leider habe ich den Vertrag in dieser Form unterschrieben. Ich würde gerne wissen, ob seitens des Arbeitgebers ein Fehler unterlaufen ist bzw. ob §34 TVöD auch für befristete Arbeitsverhältnisse gelten kann, sofern ich dies unterzeichnet habe. Außerdem interessiert mich, ob ich trotz der Unterzeichnung die Möglichkeit habe (außer durch Aufhebungsvereinbarung) nach § 30 TVöD zu kündigen.
Weiterhin steht im Vertrag, dass gemäß § 30 Abs. 1 Satz 2 TVöD zu kündigen ist. Diese Option ist jedoch durchgestrichen.
Ich bin mir nun unsicher, wie meine Kündigungsfrist definiert ist. Mein neuer Arbeitgeber möchte, dass ich zum 01.06.2018 anfange. Wenn ich jedoch gemäß § 34 TVöD kündige, könnte ich erst zum 01.07.2018 anfangen.
Ich freue mich auf Ihre Antwort.
MfG

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Der Tarifvertrag TVöD enthält keine so genannte Öffnungsklausel und somit sind Vereinbarungen, die zu Ungunsten des Arbeitnehmers sind, unwirksam. Die günstigeren Regelungen aus dem Tarifvertrag gelten fort und Sie können mit der kürzeren Frist kündigen.

Gegebenenfalls handelt es sich bei dem Vertrag auch nur um ein Versehen oder die falsche Vorlage.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.





Mit vorzüglicher Hochachtung


Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familien- und Erbrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)



Wir
empfehlen

Kündigung Arbeitsvertrag

Schreiben Sie mit unserem interaktiven Muster Ihre Arbeitnehmerkündigung. Mit Berechnung des Resturlaubs und Fristen!

Jetzt Arbeitsvertrag kündigen
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 63304 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Hervorragende sehr hilfreiche Antwort! Danke! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alles wunderbar, prompte Antwort. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für Ihre ausgesprochen kompetente und umfassende Bewertung des Sachverhalts. Sie haben mir für mein weiteres Vorgehen in der unerfreulichen Angelegenheit sehr geholfen. ...
FRAGESTELLER