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Kündigungsfrist Ferienwohnung


24.11.2008 02:19 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

mit einer Bekannten zusammen habe ich einen längerfristigen Mietvertrag für eine Ferienwohnung unterschrieben (Sept.08-Mai 09). Nach den ersten zwei Monaten stellten wir fest, dass ein Zusammenleben -vor allem wegen eines fehlenden 2. Schlafzimmers- für eine so lange Zeit eigentlich nicht möglich bzw. nicht zumutbar ist. Als wir uns nach den Kündigungsfristen erkundigen wollten, sagte man uns,dass die Wohnung nicht kündbar sei bzw. dass wir einen Nachmieter präsentieren müssten bis zum Ende der gebuchten Mietzeit. Im Vertrag ist keine Kündigungsfrist vermerkt.
Der Vertrag wurde zwar auf dem Briefkopf einer Immobilienfirma verfasst, die Wohnung ist jedoch eine Privatwohnung der Firmenbesitzerin. Sie sagte uns auch telefonisch, dass sie die Wohnung privat vermiete. Da aber dennoch das Ganze unter dem Namen der eigenen Firma läuft, ist für uns nicht ganz klar welche Rechte wir nun haben. Zu wann könnten wir- wenn überhaupt- frühestens kündigen?? Müssen wir einen Nachmieter präsentieren?
Kann ein privater Mietvertrag unter dem Firmennamen laufen?



24.11.2008 | 02:39

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

Grundsätzlich sind Wohnungen mit einer Frist von drei Monaten kündbar. Die Kündigung muss am dritten Werktag dem Vermieter zugegangen sein um das Mietverhältnis frühestens zum Ablauf vom übernächsten Monat zu beenden. Für Ferienwohnungen gelten dieselben Bestimmungen. Nach Ihren Angaben ist das Mietverhältnis befristet. Eine Befristung ist aber nur wirksam, wenn ein zulässiger Grund angegeben ist, dies wäre wenn der Vermieter, die Räume für sich oder seine Familienangehörige selbst nutzen wollte, die Räume verändern oder beseitigen wolle oder die Räume an einen ihn zur Dienstleistung verpflichteten vermieten wollte. Diese Gründe müssen im Mietvertrag angegeben worden sein.
Die Tatsache, dass der Mietvertrag auf einen Firmennamen ausgestellt wurde, hat für die Kündigung oder das Mietverhältnis zwischen Ihnen und der Vermieterin grundsätzlich keine Auswirkung.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


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