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Kündigungsfrist, außertarifliche Beschäftigung


| 04.06.2007 17:18 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Hallo, ich arbeite seit über 15 Jahren bei derselben Firma außertariflich. In meinem Arbeitsvertrag steht als Kündigungsfrist "6 Wochen zum Quartalsende". Habe ich durch meine lange Firmenzugehörigkeit dennoch Anspruch auf eine längere Kündigungsfrist seitens des Arbeitgebers (6 Monate zum Monatsende)?
Es gibt einen Sozialplan. Kann dieser mich schlechter stellen in der Kündigungsfrist, als es mir laut Gesetz womöglich zustünde?
Vielen Dank!

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Sehr geehrter Ratsuchender,



da nach Ihrer Schilderung ja die Tarifgebundenheit nicht gegeben ist, greift hier in der Tat § 622 Abs. 2 BGB ein, wonach dann eine Kündigungsfrist von sechs Monaten zum Kalendermonat besteht.

Zwar kann durch Tarifvertrag hiervon abgewichen werden; in Ihrem Fall wird das aber nach Ihrer Schilderung kaum möglich sein.


Etwas anderes ist dagegen der Sozialplan; sofern dieser ordnungsgemäß erstellt worden ist, können darin Abweichungen von der gesetlichen Norm enthalten sein, wobei ich Ihnen aber nur dringend empfehlen kann, diesen Plan vollständig prüfen zu lassen.

Auch hnsichtlich einer Ihnen eventuell zugegangenen Kündigung sollte dann die ergänzende Prüfung vorgenommen werden, da dort nur eine dreiwöchige Frist für eine eventuell zu erhebende Kündigungsschutzklage besteht.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 04.06.2007 | 20:58

Vielen Dank, Frau True-Bohle.
Was in etwa würde die vollständige Prüfung des Sozialplans bei einem Fachanwalt für Arbeits-/Sozialrecht denn so kosten?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.06.2007 | 07:51

Dieses hängt vom Umfang und der Höhe Ihrer Ansprüche ab, so dass Sie dann eine Vergütungsvereinbarung treffen sollten, die im einzelnen ausgehandelt werden kann.

Mit Kosten in Höhe von rund 500,00 EUR (ganz grob geschätzt) werden Sie aber rechnen müssen, wobei diese Investition in Hinblick auf Ihre möglichen Ansprüche aber gut angelegt sein wird.

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"Herzlichen Dank Frau True-Bohle. Wahrscheinlich wird die anwaltliche Prüfung des Sozialplans wohl dennoch besser sein. Sich nur auf den Betriebsrat zu verlassen, das reicht sicher nicht. "
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