Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kündigungsdatum als der Chef im Urlaub war

| 03.05.2010 12:39 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich bin seit Mo. den 26.04.2010 krankgeschrieben war aber am diesen Tag noch auf der Arbeit und bin danach erst zum Arzt.
Am Do. den 29.04.2010 habe ich dann eine Kündigung, vom Chef persönlich überbracht, bekommen. Diese Kündigung ist hier am Ort am 26.04.2010 datiert also den Tag an dem ich noch auf der Arbeit war. Der Chef allerdings war an diesem Tag (bis zum 28.04.2010) im Urlaub und konnte also die Kündigung nicht an diesem Tag, an den angegebenen Ort, erstellen.

Ich frage mich jetzt ob ich dagegen vorgehen kann da er auch keine neue Kündigung mit Datum seiner Rückreise erstellen will.
Ich habe noch nichts Unterschrieben.

Ist dass ok? Kann der Arbeitgeber irgend ein Datum auf der Kündigung angeben, an dem er nicht da war? Ich schätze die Kündigung beruht eher auf meiner Krankmeldung.
Wenn ich dagegen vorgehen kann, was kann ich dann erwirken?

Ich bedanke mich im vorraus für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Bei einer Kündigung kommt es auf das Datum der Zustellung an. Wann die Kündigung erstellt und geschrieben wurde und ob hier eventuell zunächst die Kündigung am 26.4. erstellt und dann am 29.4. unterschrieben und übergeben wurde, ist nicht weiter relevant. Wichtig ist nur, daß ab dem Zeitpunkt der Zustellung der Kündigung die 3-Wochenfrist gemäß §§ 4, 7 Kündigungsschutzgesetz (KSchG) läuft. Sie haben somit nach der Zustellung noch 3 Wochen Zeit, gegen die Kündigung vorzugehen und Kündigungsschutzklage zu erheben. Dies sollten Sie unbedingt tun, wenn es keinen Grund für die Kündigung gibt! Hierfür können Sie selbst Klage am Arbeitsgericht einreichen; ich rate allerdings an, vorher einen Anwalt aufzusuchen und sich von diesem beraten zu lassen. Allein auf Grund Ihrer Angaben kann ich Ihnen leider nicht sagen, ob die Kündigung erfolgreich angegriffen werden kann. Eine Krankschreibung allein kann jedenfalls kein ausreichender Kündigungsgrund sein.
Ich rate Ihnen daher an, nach vorheriger Klärung des Sachverhalts durch einen Anwalt Kündigungsschutzklage zu erheben bzw. durch den Anwalt erheben zu lassen.

Ich hoffe, dass meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen.


Mit freundlichen Grüßen

Jochen Bauer
(Rechtsanwalt)

Bewertung des Fragestellers 03.05.2010 | 14:58

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 03.05.2010 4,8/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 67925 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Vielen Dank, es war sehr präzise und sehr hilfreich! ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Die Antwort war, wie ich sie leider erwartet habe. Leider konnte sie keine Änderung zu meinem Problem bringen, das ist aber ein Problem der Gesetzegebung. Auch hier könnte man den Verbraucher / Privatmann besser schützen bzw. ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Sie haben mir sehr geholfen :) Ich werde mich im weiteren Vorgehen auf jeden Fall um mein Fingerspitzengefühl bemühen. MfG ...
FRAGESTELLER