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Kündigung/Handling/Gehaltszahlung

17.06.2008 23:08 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch


Sehr geehrte Damen und Herren,

nach Absprache hat mir mein bisheriger Arbeitgeber heute zum 31.07.08 gekündigt. Ich nehme dafür meinen Jahresurlaub und in der Restzeit bis zum 31.07 bin ich freigestellt.
Meine Fragen:
a) die Gehaltszahlung läuft bis 31.07 unter den üblichen Bedingungen (Netto wie bisher und Zahlung zum Monatsende)?
b) bis wann sollte ich alle Papiere inkl. Zeugnis vom AG haben - kann ich Verzug notfalls einklagen?
c) Hintergrund: neue Beschäftigung ab dem 01.08.08

Auf was sollte ich Wert legen?

Besten Dank und Grüße

Sehr geehrter Fragesteller,

1.
Bei einer Freistellung ändert sich an den Gehaltszahlungen gegenüber den im Arbeitsvertrag vereinbarten Bedingungen nichts.

2.
Einen Anspruch auf Erteilung eines Arbeitszeugnisses haben Sie bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses; § 109 GewO.
Zuerst müssen Sie von dem Arbeitgeber ein Arbeitszeugnis verlangen. Dabei sollten Sie ein qualifiziertes Arbeitszeugnis einfordern, da nur darin eine Leistungsbeurteilung erfolgt.
Sie müssen dem Arbeitgeber eine angemessene Frist zur Erstellung eines qualifiziertes Arbeitszeugnisses einräumen, idR sollte eine Frist von 3-4 Wochen genügen. Sollte sich der Arbeitgeber weigern oder innerhalb angemessener Frist kein Zeugnis erstellen, können Sie dieses im Zweifel vor dem Arbeitsgericht einklagen und/oder Schadensersatzansprüche geltend machen, soweit ein Schaden aufgrund des fehlenden Arbeitszeugnises entstanden ist.

3.
Darüber hinaus sollten Sie nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses Ihre etwaigen Forderungen Ihrem Arbeitgeber gegenüber prüfen. In Tarifverträgen oder in Ihrem Arbeitsvertrag können sogenannte Ausschlussfristen geregelt sein. Diese können beispielsweise beinhalten, dass alle Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis binnen einer Frist von 2 Monaten ab Fälligkeit beziehungsweise innerhalb einer Frist von zwei Monaten ab Beendigung des Arbeitsverhältnisses schriftlich geltend gemacht werden müssen und innerhalb einer weiteren Frist von zwei Monaten einzuklagen sind.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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