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Kündigung wichtige Fragen und formulierungshilfe

13.02.2018 21:49 |
Preis: 28,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Hallo

Ich habe am 04.12.2017 eine Tätigkeit bei einer zeitarbeitsfirma begonnen. Der Vertrag ist auf 1 Jahr befristet, der Einsatz bei dem Unternehmen in dem ich tätig bin nur bis mai 2018.

Nun habe ich das Glück ab dem 01.03.2018 bei einem anderen Arbeitgeber eine feste Anstellung zu bekommen.

Ich habe per Mail nachgefragt wie die Kündigungsfristen erhalten und folgende Antwort erhalten:

„In den ersten 3 Monaten beträgt die Frist 1 Woche. Spätestens am 22.02.2018 müsste die Kündigung zum 01.03.2018 vorliegen.

1. frage : ich habe im Internet gelesen, dass wenn der Arbeitnehmer während seiner Krankschreibung die Kündigung einreicht damit automatisch auf den Lohn verzichtet zum Kündigungszeitpunkt.
Aktuell bin ich diese Woche noch krankgeschrieben. Bedeutet das für mich, dass ich diese Woche auf keinen Fall die Kündigung versenden sollte um mein Gehalt weiter zu beziehen? Wie ist das gemeint? Wenn ich Montag wieder arbeiten gehe, kann ich ja die Kündigung so versenden, dass diese 2 Tage vor dem 22.02. schon da ist (per Einschreiben rückschein). Wie sieht es umgekehrt aus , erst kündigen dann Krankenschein? = auch Verlust auf entgeltfortzahlung = Krankengeld der Krankenkasse?

2. bitte um Formulierungshilfe für die Kündigung.
Betreff: Kündigung des Arbeitsverhältnisses und Arbeitsvertrag zum 01.03.2018

„Sehr geehrte Damen und Herren,

Hiermit kündige ich das zwischen uns bestehende befristete Arbeitsverhältnis sowie den Arbeitsvertrag vom 20.11.2017 im Rahmen der in der Probezeit vereinbarten Kündigungsfrist von einer Woche zum 01.03.2018.

Ich bitte um zeitnahe Bestätigung über den Beendigungszeitpunkt und Erhalt dieser Kündigung. Darüberhinaus bitte ich um die Erstellung eines berufsförderndes Arbeitszeugnisses.

Ich bedanke mich für die angenehme Zusammenarbeit.

Mit freundlichen Grüßen"


3. ist das so in Ordnung? Macht es Sinn aufgrund des Beschäftigungszeitraums von 3 Monaten ein qualifiziertes oder einfaches Arbeitszeugnis anzufordern? Kann man eigentlich wenn das qualifizierte Arbeitszeugnis nicht so toll ist immer noch ein einfach Zeugnis verlangen bzw besteht darauf ein Anspruch?

4. ist es rechtens wenn ich die Kündigung parallel zu dem Einschreiben als PDF Datei unterschrieben per E-Mail an das Postfach der Agentur zu senden?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie verzichten selbstverständlich nicht auf Ihren Lohnanspruch, wenn Sie die Kündigung während der Erkrankung verschicken. Sie können auch jetzt schon zum 01.03. kündigen, gehen dann allerdings das Risiko ein, dass der Arbeitgeber Ihnen ebenfalls kündigt und die Frist abkürzt.

Die Kündigung können Sie so schreiben und parallel auch per E-Mail verschicken.

Sie haben auch bei Kündigung in der Probezeit einen Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis - allerdings kann dieses auch Angaben dazu enthalten, weshalb es nicht so gepasst hat - deshalb dürfte ein einfaches Zeugnis sinnvoller sein.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 13.02.2018 | 22:41

Vielen Dank für die Antwort. Keine Ahnung warum dann im Internet ein solcher Schwachsinn steht, wenn man die Kündigung während Erkrankung versendet.

Bitten besnrworten sie noch ob meine Formulierung für die Kündigung in Ordnung ist.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.02.2018 | 12:21

Ja, die Formulierung ist in Ordnung.


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