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Kündigung wegen nachangabe Nebentätigkeit

24.05.2017 20:48 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ralf Hauser, LL.M.


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte gerne folgenden Fall schildern.

Ich arbeite seit 5 Jahren bei einer Firma im Aussendienst. Immer Jahresverträge. Im letztem Jahr habe ich ein Nebengewerbe angemeldet. Dies habe ich aber dem Arbeitgeber nicht gesagt. In meinem Arbeitsvertrag steht drinnen, dass ich einen Nebentätigkeit anmelden muss. Das Nebengewerbe steht in keiner Konkurrenz zum Hauptjob.

Nun hat mein Arbeitgeber von der Nebentätigkeit erfahren.

Kann mein Arbeitgeber mich kündigen, weil ich die Nebentätigkeit nicht abgegeben habe?

Ich freue mich auch Ihre Antwort.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Dem Arbeitgeber ist es nicht gestattet, generell eine Nebentätigkeit zu verbieten. Deshalb kommt es bereits auf die Klausel im Arbeitsvertrag an. Sollte sich bei Ihnen lediglich der Hinweis befinden, dass die Nebentätigkeit angemeldet werden muss, ohne weitere Begründung, ist diese Klausel wegen Unbestimmtheit bereits unwirksam.

Selbst bei einer wirksamen Klausel käme bei unzulässiger Nebentätigkeit lediglich eine Kündigung in Betracht, wenn die Nebentätigkeit gravierende Auswirkungen z.B. Konkurrenztätigkeit auf das Hauptarbeitsverhältnis hätte. Bei geringfügigen Beeinträchtigungen kommt allenfalls eine Abmahnung in Betracht.

Da Sie keine Konkurrenztätigkeit ausüben, haben Sie keine Kündigung zu befürchten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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