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Kündigung wegen Unterschlagung von Geld

09.05.2008 22:42 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Habe heute von meinem Arbeitgeber eine vorerst mündliche Kündigung inkl. Hausverbot bekommen, da ich angeblich Geld unterschlagen haben soll.
Buchungstechnisch (Was man mir auf die Schnelle vorgelegt hat!) scheint er im Recht zu sein. Diverse Bar-Einnahmen wurden hauptsächlich von mir über Karten-Einnahmen gebucht und das Bargeld fehlt. Es handelt sich wohl um mehrere Tausend Euro. Erklären kann ich es mir nicht. Was sollte ich jetzt am Besten tun? Erstmal auf die schriftliche Kündigung warten?

Sehr geehrter Fragesteller,

die bisherige Kündigung ist nicht wirksam (sie muss schriftlich erfolgen, vgl. § 623 BGB), so dass Sie weiterhin angestellt sind. Bieten Sie daher weiterhin Ihre Arbeitskraft an (z.B. durch ein einfaches Schreiben an den Arbeitgeber), weil Sie dann für die ganze Zeit des erzwungenen Fernbleibens weiterhin das volle Gehalt verlangen können. Versuchen Sie auch darzustellen, dass und ggf. warum Sie das Geld nicht unterschlagen haben.

Sollte die Kündigung schriftlich erfolgen, sollten Sie unverzüglich!!! die Kündigung von einem Anwalt prüfen lassen (viele solcher Verdachtskündigungen sind wegen Mißachtung verschiedener jur. notwendiger Punkte unwirksam). So können Sie evtl. gegen die Kündigung selbst vorgehen oder zumindest oft einen Vergleich o.ä. erzielen.

Sie können insofern erst einmal ruhig bleiben. Zur Zeit verdienen Sie Ihren Lohn ohne Arbeit und eine fristlose Kündigung ist noch nicht gegeben.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit einen ersten Eindruck vermitteln. Beachten Sie bitte, dass dieses Frageportal den Gang zum Rechtsanwalt nicht ersetzt, sondern allenfalls eine erste Tendenz aufzeigt.

Bei weiteren Fragen oder Anliegen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Soweit aus dem Bereich www.frag-einen-anwalt.de heraus eine Kontaktaufnahme an mich persönlich gewünscht ist, bitte ich zunächst ausschließlich um Kontakt per E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Schneider
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 09.05.2008 | 23:18

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!
Leider ist es mir nicht möglich den Sachverhalt anders darzustellen, da tatsächlich im Moment alles gegen mich spricht. Sollte ich nun wirklich auf weitere Schritte warten? Warten, bis ich eine schriftliche Kündigung erhalte; und dann einen Anwalt eischalten?
Vielen Dank für Ihre Beantwortung.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.05.2008 | 23:35

Sehr geehrter Fragesteller,

ja, im Prinzip können Sie jetzt nur abwarten und - wie schon geschrieben - fortwährend Ihre Arbeitsleistung anbieten (und dabei versuchen, mit Ihrem Arbeitgeber wieder "ins Gespräch" zu kommen). Ihr Arbeitgeber ist jedenfalls jetzt am Zug. Eine Alternative wäre, dass Sie nunmehr selbst kündigen, aber dies wäre nur sinnvoll, wenn Sie bereits eine andere Arbeit in Aussicht hätten.

MfG

Dr. Schneider
Rechtsanwalt

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