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Kündigung wegen Mobbing


| 09.12.2009 11:47 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto



Also folgendes: Vor ca. 7 Wochen hab ich eine Stelle angenommen als Trockenbaumonteur....am Anfang schien alles super und meine Chefs (zwei Brüder) machten einen ausgeglichenen Eindruck auf mich. Vor 3 Wochen ging das Drama dann los...es wurde nur noch geschrien und rumgemault. Ich wurde ständig angemault und angeschrien für Sachen die ich garnicht verbockt hatte. Ich hab beide zur rede gestellt und gehofft damit was erreicht zu haben, jedoch passierte garnichts. Ich hab jeden Tag 11-12 Stunden gearbeitet und wurde nur für 8 bezahlt!!! Gestern dann der "große" Knall...wir waren seid letzter Woche in Luxemburg auf Montage, die Chefs waren beide wieder auf Ihrem Aggrotripp und haben nur noch gemault und geschrien. Als dann gestern auch mir der kragen geblatzt ist und ich gesagt habe, dass ich diesen Mist nicht mehr mitmache, meinte er ich soll doch gehn. Das hab ich auch getan. Die damit verbundenen Kosten für die Rückfahrt etc. musste ich natürlich auch selbst tragen. Heut Morgen dann die Kündigungsbestätigung! ? Ich hab doch noch garnicht gekündigt! Kündigungsfrist laut Vertrag 14 Tage. Hab mich heut morgen gleich mal Krank schreiben lassen. Nun meine Frage: Was kann ich nun tun?? Ich möchte nicht das die "wiederlichen" Menschen ungeschoren davon kommen....kann ich noch irgendwelche Ansprüche geltend machen?? Muss er mir die zwei Wochen gezahlen wo ich krankgeschrieben bin??

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Guten Tag,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Basis der mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Was in Luxemburg zwischen Ihnen mündlich an Kündigungserklärungen im Streit gefallen ist, entfaltet grundsätzlich keine Rechtswirksamkeit. Dies hat das BAG in seiner Entscheidung vom 16.09.2004, Az.: 2 AZR,659/03 so entschieden.

Es fehlt im übrigen auch an der nach § 623 BGB erforderlichen Schriftform.

Diese könnte allerdings in dem Schreiben enthalten sein, das Sie heute bekommen haben.

Wenn hierin eine neue Kündigung enthalten ist, wäre diese Erklärung wirksam.

Ob Sie letztlich dagegen angehen können, hängt vom Inhalt ab.

Da Sie aber erst 7 Wochen bei der Firma beschäftigt waren, sind die Anfechtungsmöglichkeiten gegen eine form- und fristgerechte Kündigung nicht gegeben.

Ggf. könnten Schadensersatzansprüche für die Kosten der Heimfahrt aus Luxemburg bestehen, denn eine wirksame fristlose Kündigung seitens des Arbeitgebers bereits dort liegt sicher nicht vor.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 09.12.2009 | 12:17

Hallo Danke für die rasche Antwort - leider wurden meine Fragen nicht richtig beantwortet...laut Vertrag besteht in der Probezeit eine Kündigungsfrist von 14 Tagen...da noch keine schriftliche Kündigung vorliegt, muss er doch für die 14 Tage Krankheit noch aufkommen oder nicht?? Die vom Ihm erhaltene Kündigungsbestätigung beinhaltet auch die Anmerkung, dass ich meine Kündigung noch schriftlich abgeben muss - ERGO: Die Kündigung ist noch nicht wirksam! Oder?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.12.2009 | 12:24

Ihre Fragen wurden schon richtig beantwortet, soweit das aufgrund der mäßigen und widersprüchlichen Informationen möglich war.

In Ihrer Anfrage haben Sie von einer Kündigungsbestätigung gesprochen, die heute angekommen sei.

Was Sie jetzt über den Inhalt des heute erhaltenen Schreibens mitteilen, weicht davon ab und lässt vermuten, dass bislang keine wirksame Kündigung vorliegt, und dass Sie weitere Lohnansprüche haben.

Wenn Sie 14 Tage krank sind, haben Sie für diese 14 Tage noch Lohnfortzahlungsansprüche.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 09.12.2009 | 13:47


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"ich habe eine auführliche schilderung meines Problems verfasst und habe nicht die von einem Anwalt zu erwartende Antwort bekommen. Die 30 EUR sind futsch und ich weiss auch nicht mehr als vorhin! "
Stellungnahme vom Anwalt:
Die negative Stellungnahme war nach der Zusatzfrage zu erwarten.

FRAGESTELLER 09.12.2009 1,6/5.0
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