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Kündigung wegen Mobbing


14.07.2007 13:00 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marc Weckemann



Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Frage bezieht sich auf die Erfolgsaussichten einer Entschädigung.
Meine Frau und ich haben lange Jahre in einem Betrieb gearbeitet, seit bekannt wurde, dass wir den Betrieb übernehmen sollen ( durch den Verpächter ) mobbte uns unser Cheff ( der Pächter ).
Wir wurden aufs übelste beleidigt, mir wurde sogar vor Zeugen mehrfach Schläge angedroht und obwohl ich der einzige Geselle in dem Betrieb war wurde mir untersagt mich um die Ausbildung unserer Azubis zu kümmern ( nun tut es niemand, ich hab einen Ausbilderschein .
Mir wurden wesentliche Arbeitsabläufe nicht mitgeteilt, im Detail:
wenn ein Tier zu behandeln war wurde mir nicht mitgeteilt dass es, wie oft und wie lange es zu behandeln ist!
Die Situation wurde jetzt nach ca 2 Jahren unerträglich für meine Frau und mich, so dass wir uns entschlossen zu kündigen.
Ich bin bis zum Ablauf meines Arbeitsverhältnisses krankgeschrieben. Vom Arbeitsamt haben wir die Zusage keine Sperrfrist zu bekommen da ich Zeugen für die Bedrohungen und Beleidigungen nennen kann. Desweiteren lästert er nun überall über uns und macht uns schlecht wo es nur geht...
Hat eine Klage auf Schadensersatz in unserem Fall Aussicht auf Erfolg?
Herzlichen Dank im voraus und mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Fragesteller,

unter Berücksichtigung der von Ihnen zur Verfügung gestellten Informationen beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Nach Ihren Schilderungen, ist es durchaus möglich, dass Sie und Ihre Frau von Ihrem Arbeitgeber systematisch angefeindet, schikaniert oder diskriminiert worden sind("Mobbing")und dass hierdurch Ihr allgemeines Persönlichkeitsrecht, bzw. Ihre Gesundheit verletzt worden sind. Insofern könnten Sie auch Schadensersatzansprüche gegen Ihren Arbeitgeber geltend machen.

Im Rahmen einer Klage müssten Sie die konkreten Verletzungshandlungen Ihres Arbeitgebers (hier könnten Ihnen Zeugen helfen) und die dadurch entstandenen Schäden (z.b. durch ärztliche Atteste) aber genau darlegen und notfalls auch beweisen. Ob Ihnen dies gelingen könnte, kann im Rahmen dieser Plattform nicht abschließend beantwortet werden. Ich empfehle Ihnen daher, einen Anwalt mit der weiteren Prüfung und Geltendmachung der Schadensersatzansprüche zu beauftragen

Nach den von Ihnen gemachten Angaben, könnte zudem eine Strafbarkeit Ihres Arbeitgebers in Betracht kommen. Hier haben Sie die Möglichkeit, den genauen Sachverhalt der Polizei oder der Staatsanwaltschaft zu melden. In Betracht kämen z.B. die Straftatbestände Beleidigung (§ 185 StGB) und Üble Nachrede (§ 186 StGB)

Des weiteren könnten Ihnen Unterlassungsansprüche zustehen , die Sie ebenfalls gerichtlich durchsetzen können.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser ersten Einschätzung weitergeholfen zu haben. Sollten Sie eine weitere anwaltliche Tätigkeit wünschen, stehe ich Ihnen hierfür gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Weckemann
Rechtsanwalt

C-G-W Rechtsanwälte
Tel: 07251/3924430 Fax: 07251/3924431
Mail: info@c-g-w.de
www.c-g-w.de
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