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Kündigung wegen Krankheit (Vermutung)


16.12.2009 22:39 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Sauer



hallo,
um den Fall zu schildern, muss ich etwas ausholen.

Im August 2008 wurde nachweislich (durch ärztliche Atests) festgestellt, das ich auf Grund meines stresigen Jobs und durch meinen sehr ehrgeizigen Chef psychisch krank geworden bin.
Damals wurde eine 8-wöchige Kur zur Rehabilitation beantragt, die ich bis heute aus personellen Gründen nicht antreten konnte.
Vor 8 Wochen hatte ich nach einem sehr unfairen Gespräch mit meinem Chef einen Nervenzusammenbruch und bin seit dem Krank geschrieben.
Am 13.11.2009 wurde mein Arbeitsverhältnis durch meinen Chef zum 31.12.2009 gekündigt. Mir wurde bis heute kein Grund genannt aber ich vermute, dass es mit meiner vielen Fehltagen auf Grund der o.g. Krankheit zusammenhängt.
Wäre das Arbeitsverhältnis bis zum 15.11.2009 ungekündigt gewesen, hätte mir ein Weihnachtsgeld in Höhe eines Monatslohns zugestanden.
Da mein chef finanzielle Probleme hat, vermüte ich, dass er meine Krankheit dazu benutzt hat, um sich das Weihnachtsgeld zu sparen.
Da ich nachweislich ein Jahr wegen dem Job auf meine Gesundheit verzichtet habe, würde ich jetzt gerne wissen, ob ich ein Recht auf Schadensersatz oder Ähnliches habe.
Vielen Dankim Voraus

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Sehr geehrter Fragesteller,

leider muss ich Ihnen mitteilen, dass es keine Möglichkeit mehr gibt, gegen diese Kündigung vorzugehen.

Gemäß § 4 S. 1 KSchG beträgt die Frist für eine Kündigungsschutzklage 3 Wochen nach Eingang der schriftlichen Kündigung. Vorausgesetzt das Kündigungsschreiben ist Ihnen am 13.11.2009 zugegangen, ist die Frist am 04.12.2009 abgelaufen.

Eine nachträgliche Zulassung gem. § 5 Abs. 1 KSchG wäre denkbar, wenn Sie bisher krankheitsbedingt an der Einreichung der Klage gehindert waren. Ob dies der Fall ist, kann ich Ihrer Sachverhaltsschilderung nicht beurteilen.

Was das Weihnachtsgeld angeht, müsste ich Ihren Arbeitsvertrag lesen, um beurteilen zu können, ob tatsächlich kein Anspruch mehr gegeben ist - sie sind ja immerhin bis zum 31.12.09 beschäftigt. In der Regel ist das Ende des Arbeitsverhältnisses maßgeblich für Fristen bezügl. Weihnachtsgeld - da dies aber nicht gesetztlich geregelt ist, ist es eine Frage des Arbeitsvertrages.

Schadensersatzansprüche würden eine unerlaubte Handlung voraussetzten und einen erlittenen Schaden. Ihrer Schilderung kann ich keine unerlaubte Handlung oder Pflichtverletzung entnehmen.

Ich bedauere Ihnen kein für Sie besseres Ergebnis der juristischen Bewertung mitteilen zu können.

Eine Kündigungserklärung während der Krankheitsdauer ist jedenfalls zulässig.

Mit freundlichem Gruß
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