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Kündigung wegen Jobwechsel in Probezeit

| 28.04.2008 18:39 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

folgender Sachverhalt führt mich zu einer Frage.
Ich bin seit 01.02.2008 in einem Beschäftigungsverhältnis mit 6-monatiger Probezeit. Aktuell bin ich bis zum 09.05.08 krankgeschrieben (und war im März/April auch schon über 2 Wochen krank).

Nun möchte ich die Arbeitsstelle wechseln in eine meinen gesundheitlichen Möglichkeiten angepassteren Arbeitsstelle (Es liegt ein Vertrag vor ab dem 01.06.2008).

Daher möchte ich gerne zum 15.05.2008 fristgerecht kündigen (14 Tage K-frist).

Folgende Fragen:

1.) Welche Kündigungsüberbringung ist juristisch zu empfehlen?

Einwurfeinschreiben; Einschreiben mit Rückschein....?

2.) Welches Datum zählt?

Das auf dem Kündigungsschreiben, Tag an dem das Einschreiben aufgegeben wurde oder Zustellungsdatum.

Um zum 15.05. das Verhältnis beenden zu können müsste die Kündigung am 01.05. rechtsgültig sein, oder?!

3.) Ich habe Urlaubsanspruch von 30 Tagen im Jahr, somit 2,5 Tage pro Monat (Auf 3,5 Monate = 8,75 Tage).

Muss ich nun die 4 Arbeitstage 11.05.-15.05. nochmals arbeiten gehen, oder aber können diese als Urlaub verrechnet werden.
(Muss ich dies dem AG mitteilen, dass er dies so handhaben soll)?

Vielen Dank für die kompetente Beantwortung.

Mit freundlichen Grüßen.

Sehr geehrter Fragesteller,

unter Berücksichtigung der von Ihnen zur Verfügung gestellten Informationen kann ich Ihnen Ihre Fragen wie folgt beantworten.

1.)

Zu empfehlen ist die persönliche Abgabe oder die Abgabe per Boten direkt beim Arbeitgeber. Zusätzlich sollten Sie sich den Erhalt der Kündigung schriftlich bestätigen lassen. Ansonsten empfehle ich, die Kündigung beim Arbeitgeber einzuwerfen und dies von einem Zeugen bestätigen zu lassen. Zumindest sollten Sie die Kündigung aber per Einschreiben mit Rückschein verschicken.

2.)

Entscheidend ist das Datum an dem die Kündigung Ihrem Arbeitgeber zugeht. Die Kündigung müsste demnach am 01.5. Ihrem Arbeitgeber zugehen. Welches Datum die Kündigung trägt oder wann diese versandt wurde, ist unerheblich.

3.)

Sofern Sie noch vier Tage Urlaub haben, empfehle ich Ihnen, Ihrem Arbeitgeber mitzuteilen, dass Sie diese vom 11.5. bis 15.5. nehmen möchten.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser ersten rechtlichen Einschätzung weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Marc Weckemann
Rechtsanwalt
_____________
Marc Weckemann
C-G-W Rechtsanwälte

Postfach 1543
76605 Bruchsal

Tel.: (07251) 392 44 30 (24h)
Fax.: (07251) 392 44 31

Internet: www.c-g-w.de
E-Mail: info@c-g-w.de

Rückfrage vom Fragesteller 28.04.2008 | 19:08

Vielen Dank für die schnelle Antwort Herr Weckemann;

Eine persönliche Übergabe möchte ich ausschließen. Daher werde ich Variante Einschreiben wählen.

Zugestellt gilt das Einschreiben mit Rück., wenn der Empfänger (AG) es quittiert hat, oder? Bedeutet, die Annahme kann auch verweigert werden? Dies würde dann eine zeitliche Verzögerung darstellen.

Gilt ein Einwurfeinschreiben nicht zugestellt wenn eingeworfen und ist dann eventuell die sichere Alternative?

Vielen Dank für diese weitere Einschätzung Ihrerseits.

Mit freundlichen Grüßen.

Ergänzung vom Anwalt 28.04.2008 | 19:35

Das Problem ist hier nicht der Zugang des Einschreibens an sich, sondern die Beweisbarkeit des Zugangs. In einem Streitfall müssten Sie beweisen, dass die Kündigung bis zum 1.5. zugegangen ist. Dies können Sie im Zweifel nur durch persönliche Übergabe oder Übergabe mit Boten. Bei einem Einschreiben mit Rückschein haben Sie das Problem, dass dieses zunächst nicht übergeben und dann nicht abgeholt werden könnte (Bei Übergabe und Quitttierung könnten Sie den rechtzeitigen Zugang aber beweisen). Ein Einwurf-Einschreiben reicht für den Nachweis des Zugangs nach Meinung der meisten Gerichte nicht aus. Sie könnten den Zugang dann bei Bestreiten durch den Arbeitgeber nur schwerlich beweisen.

Ich hoffe, Ihnen auch mit der Beantwortung dieser zusätzlichen Frage weitergeholfen zu haben.

Weckemann
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