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Kündigung während der Probezeit - kann der Arbeitgeber auf Auszahlung des Resturlaubs bestehen?

02.09.2009 19:26 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Guido Matthes


Habe mein bestehendes Arbeitsverhältnis welches sich in der Probezeit befindet zum 30.09.09 unter Anrechnung von Resturlaub gekündigt. Sodass mein letzer Arbeitstag der 18.09.09 wäre. Mein Arbeitgeber möchte nunmehr diesen nicht als Urlaub gewähren, sondern ausbezahlen. Den Urlaub Weiterbildung hat mit mein Arbeitgeber vor Wochen mündlich zugesagt möchte jetzt aber nichts mehr wissen, da durch mein Ausscheiden bestimmt Zulassungserweiterungen wegfallen. Im Arbeitsvertrag ist eine 2 wöchige Kündiungsfrist für die Probezeit eingeräumt (Wortlaut wörtlich: in der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis beiderseits mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden.) Besteht für mich die Möglichkeit nach dem mein Urlaub nicht gewährt wird mein Arbeitsverhältnis unter Einhaltung der 14 Tage zum 16.09.09 zu kündigen, obwohl die andere Kündigung bereits dort vorliegt. Hier der Urlaub der an meine Kündigung geknüpft war nicht genehmigt. Auf den Weiterbildungsplatz habe ich 1 Jahr gewartet und die Kosten hierfür habe ich selber getragen ca. 1000 €. Wie könnte ich eine neuerliche Kündigung formulieren.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre gestellte Frage beantworte ich wie folgt:

Bei mehreren Kündigungen ist jede Kündigung für sich rechtlich zu bewerten. Eine erneute Kündigung ist daher möglich, sofern die jeweiligen Kündigungsvoraussetzungen eingehalten werden können. Dies ist in Ihrem vorliegenden Fall die Schriftform und die Wahrung der Kündigungsfrist. Die Einhaltung der Kündigungsfrist ist vorliegend trotz Verkürzung der Beschäftigungszeit noch möglich.

Problematisch sehe ich eine Kündigung zum 16.09., da diese heute noch dem Arbeitgeber zugehen muss. Ob dies für Sie zu bewerkstelligen ist, kann ich ohne nähere Kenntnis der Umstände nicht beurteilen. Morgen wäre eine Kündigung zum Ablauf des 17.09. möglich.

Eine besondere Formulierung der Kündigung ist nicht erforderlich, da die Kündigung während der Probezeit keine Begründung erfordert.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten hilfreichen Überblick in der Sache verschafft zu haben. Ich weise darauf hin, dass die Beantwortung Ihrer Frage ausschließlich auf Grundlage Ihrer Schilderung erfolgt. Die Antwort dient lediglich einer ersten rechtlichen Einschätzung, die eine persönliche und ausführliche Beratung durch einen Rechtsanwalt in den seltensten Fällen ersetzen kann. Das Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben kann möglicherweise zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen. Eine endgültige Einschätzung der Rechtslage ist nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt

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