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Kündigung während der Probezeit durch AN, Fristen

| 14.02.2009 16:58 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,
ich bin noch in der Probezeit und habe mich aus verschiedenen Gründen entschieden, die Arbeitsstelle wieder zu kündigen. Jetzt steht in meinem Vertrag, dass eine Kündigung während der Probezeit mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende möglich ist.
Normalerweise gelten ja in der Probezeit erheblich vereinfachte und kürzere Kündigungsfristen. Ist die (leider von mir mit unterschriebene Regelung) gültig und muss von mir akzeptiert werden oder habe ich eine Chance mit Verweis auf geltendes Recht auf einer kürzeren Kündigungsfrist zu bestehen?
Da ich mit der Entscheidung für diesen Schritt lange gerungen habe, bin ich an einem Punkt angelangt, an dem ich nicht länger als irgend nötig bei dem Unternehmen bleiben möchte. Da es derzeit nur ein Drei-Personen-Betrieb ist, habe ich das Gefühl, rechtlich ziemlich ausgeliefert zu sein.
Habe ich irgendwelche Möglichkeiten auf einer anderen Regelung als der des Vertrages zu bestehen?
Bin für jeden Tipp und Hinweis dankbar.
susig

14.02.2009 | 17:29

Antwort

von


(1217)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Während der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden, wenn die Probezeit für längstens sechs Monate vereinbart worden ist; vgl. § 622 Abs. 3 BGB .

Durch Tarifvertrag oder durch den Arbeitsvertrag kann die Probezeit verlängert werden. Nach Ihrer Sachverhaltsschilderung ist eine Kündigungsfrist von einem Monat zum Monatsende vereinbart worden. Diese Verlängerung der Probezeit ist zulässig und damit für Sie als Arbeitnehmerin als auch für den Arbeitgeber bindend.

Die kurze gesetzliche Kündigungsfrist von zwei Wochen wurde damit durch den Arbeitsvertrag verlängert.


2.

Eine Beendigung des Arbeitsvertrages ist nur möglich, indem Sie sich mit dem Arbeitgeber auf eine vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses einigen. D. h. Ihr Arbeitgeber muß damit einverstanden sein, Sie vorzeitig aus dem Arbeitsverhältnis zu entlassen.

Sie können Ihrem Arbeitgeber mitteilen, daß Sie festgestellt hätten, daß dies nicht die richtige Arbeitsstelle für Sie sei und daß Sie deshalb vor Ablauf der Kündigungsfrist aus dem Betrieb ausscheiden wollten.

Dann kommt es darauf an, ob der Arbeitgeber zustimmt oder ob er auf Einhaltung der Kündigungsfrist besteht.

Für eine vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses aus Arbeitgebersicht kann sprechen, daß es für den Arbeitgeber wenig Sinn macht, jemanden weiter zu beschäftigen, der im Grunde im Betrieb nicht mehr tätig sein will.

Wie jedoch bereits gesagt, müssen Sie mit dem Arbeitgeber eine Einigung bezüglich einer vorzeitigen Beendigung des Arbeitsverhältnisses erzielen. Besteht der Arbeitgeber auf der Einhaltung der Kündigungsfrist, können Sie das Arbeitsverhältnis nur mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende kündigen.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 14.02.2009 | 19:19

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