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Kündigung während Elternzeit um Weiterbildung vom Arbeitsamt zu erhalten

15.01.2013 21:50 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Hallo, zu meiner Situation: Ich bin in Elternzeit und mein AG wird mich danach nicht mehr weiterbeschäftigen (er sagt betriebliche Umstrukturierungen, nur Vollzeit, nur an 200km entferntem Arbeitsplatz, ...), die Kleine wird täglich 6hr betreut, mein Mann arbeitet Vollzeit.

Zur Zeit bin ich im zweiten Jahr der Elternzeit und bekomme daher kein Elterngeld mehr. Nun möchte ich wissen, ob ich selbst kündigen kann, ohne eine Kündigungsfrist einzuhalten (mit dem AG verhandelbar?) und ohne dass eine Sperrfrist eintritt, damit ich vom Arbeitsamt möglichst bald Hilfe bekomme (vor allem eine Umschulung/Weiterbildung)?

Auch jetzt schon, bis zum Ende der Elternzeit, bin ich zuhause, ohne selbst Einkommen zu haben und daher möchte ich mich zumindest fortbilden, um dann möglichst bald wieder eine gute Arbeit finden zu können.
So wie sich ansonsten die Situation für mich darstellt, müsste ich das Ende der Elternzeit abwarten, wohlwissend, dass ich nicht weiterbeschäftigt werde, um erst dann vom Arbeitsamt Hilfe bekommen zu können? Das wäre eine Verschwendung von Zeit und eine große Ungerechtigkeit.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Eine Kündigung - gleich von welcher Seite - ist in der Elternzeit nicht möglich.

Insbesondere ist eine Eigenkündigung nicht ratsam, da diese unweigerlich zu einer Sperre beim Bezug des Arbeitslosengeldes führen wird.

Idealerweise lässt man die Elternzeit auslaufen und trennt sich dann beruflich.

Wenn Sie sich vorher von dem Unternehmen lösen wollen, empfiehlt sich das folgende Vorgehen:

Sie müssen versuchen, sich mit dem Arbeitgeber schriftlich auf eine vorzeitige Beendigung zu einigen.

Sodann wird ein Aufhebungsvertrag geschlossen, welcher ausführt, dass er erfolgt, um eine betriebsbedingte Kündigung zu vermeiden.

Sie sind dann frei von dem Unternehmen und müssen auch keine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld befürchten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Ulrike J. Schwerin, Rechtsanwältin

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