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Kündigung vor Umschulung - Wie verhalte ich mich richtig?


| 23.11.2012 12:28 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Guten Tag,
folgender Fall:

Schlosser,47, seit 17 Jahren in ungekündigter Stelle im Betrieb (ca.250 Beschäftigte) beschäftigt.
Seit 2010 AU, ausgesteuert, jetzt BU, Arbeitsverhältnis ruht,ALG 2,Kein anderer Arbeitsplatz in der Firma möglich. Teilhabe am Arbeitsleben (Weiterbildung IT-Beruf die 2 Jahre dauert) von RV bewilligt. Beginn Januar '13.

Meine Fragen:

Eigene Kündigung des Arbeitsverhältnisses?
Aufhebungsvertrag? (Kündigungsfrist verkürzen?)
Oder auf Kündigung des Arbeitgebers bestehen?
Mögliche Abfindung?
Ruhendes Arbeitsverhältnis während der Umschulung möglich?

Vielen Dank!

MfG Fragensteller

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Sehr geehrter Ratsuchender,



ein Ruhen des Arbeitsverhältnis ist zulässig und immer dann sinnvoll, wenn nach erfolgreicher Umschulung dann ein Arbeitsplatz für die neue Tätigkeit zur Verfügung steht. Dazu bietet es sich an, mit dem Arbeitgeber das Gespräch zu suchen.


Kommt es hingegen zu einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses besteht in der Regel kein gesetzlicher Anspruch auf eine Abfindung. Dieses Märchen ist zwar leider weit verbreitet, aber nicht richtig. Ein Abfindungsanspruch gibt es nur nach § 1a KSchG bei betriebsbedingter Kündigung unter den dort aufgeführten Bedingungen - diese liegen allesamt bei Ihnen nicht vor.

Eine Abfindung kann daher nur in einem Aufhebungsvertrag vertraglich vereinbart werden, was dann Ihrem Verhandlungsgeschick obliegt.


Hinsichtlich der Beendigung sind alle Varianten möglich und zulässig. Der Arbeitgeber MUSS nicht kündigen, so dass Sie darauf schwer bestehen können.



Bedenken Sie bitte, dass Sie den empfohlenen Richtpreis erheblich unterschritten und dadurch bei der Frage der Dringlichkeit / Detailtiefe die niedrigste Variante gewählt haben. Ich darf um Beachtung beim Lesen der Antwort und Ihrer Bewertung bitten.


Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php
Ergänzung vom Anwalt 23.11.2012 | 14:25

Sehr geehrter Ratsuchender,


Ihre Bewertung lautet:

"Klare Antwort, danke! Was mir jedoch beim Durchlesen ihrer Bewertungen aufgefallen ist, ist die zum Teil sehr unfreundliche Stellungnahme zu negativen Bewertungen ihrerseits. Auch ihre Bemerkung zu meinem Fall, der Richtpreis sei "erheblich" unterschritten worden ist für mich nicht nachvollziehbar. Sie haben sieben Sätze zu meinem Fall geschrieben. Das hat mich 45 Euro gekostet. Für den Beitrag haben sie vielleicht 10 bis 15 Minuten gebraucht. Das ist ein Stundenlohn von 180 Euro. Bekommt da jemand den Hals nicht voll? MfG Fragensteller"

Das fordert naurgemäß eine Stellungnahme meinerseits heraus. :-)


Zunächst freut es mit, dass Ihnen die Antwort inhaltslich und von der Zeitvorgabe geholfen und gefallen hat.

Andere negative Bewertungen und Stellungnahmen sollten hier dieser Frage eigentlich keine Rolle spielen, da man immer die Einzelfrage betrachten und bewerten sollte.
Aber muss man bei einer negativen Bewertung wirklich auch noch freundlich sein?
Es fällt in letzter Zeit bei der Bewertungen (nicht nur bei mir) häufig auf, dass zunächst vom Ergebnis aus bewertet wird. Ist es also die Antwort, die der Fragesteller gewünscht/erhofft hat, war der Anwalt toll; ansonsten hat er eben keine Ahnung (auch wenn Gesetz und Rechtsprechung die anwaltliche Antwort stützen).
Häufig wird die Ausführlichkeit bemängelt, ohne dass Nachfragen gestellt werden. Wenn ich aber keine Nachfrage stelle, müsste doch eigentlich nichts offen und alles beantwortet sein, oder?

Hierüber sollte man schon nachdenken, wenn man unterdurchschnittlich bewerten will.


ALLE hier teilnehmenden Rechtsanwälte nehmen sich Zeit, Mühe und Arbeit auf sich, um für die Ratsuchender zu jeder Tag- und Nachtzeit dazusein. Sie können bequem von zu Hause aus Fragen und Antworten stellen/lesen - und das in der Regel für den Bruchteil einer Kanzleiberatung, aber bei voller Haftung.


In der Regel ist das den Ratsuchenden auch bewußt, so dass die Frage nach" dem Hals voll kriegen" vielleicht nicht ganz richtig gestellt worden ist.

Der Richtpreis umfasst in der Regel eine durchnittlich einfache Frage. Sie haben diesen Preis unterschritten, dafür aber mehrere Fragen gestellt, so dass der Hinweis eigentlich nach den Nutzungsbedingungen klar wird.

Zudem stimmt Ihre Rechnung nicht, da der antwortende Rechtsanwalt NIE die ausgewiesenen Betrag erhält, sondern nur ein Bruchteil. Auch dürfen Sie nicht den reinen Zeitfaktor berücksichtigen, da das RVG andere gesetzliche Regeln der Anwaltschaft vorgibt.


In der Hoffnung damit etwas zur Klärung beigetragen zu haben verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php
Bewertung des Fragestellers 23.11.2012 | 13:52


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Klare Antwort, danke! Was mir jedoch beim Durchlesen ihrer Bewertungen aufgefallen ist, ist die zum Teil sehr unfreundliche Stellungnahme zu negativen Bewertungen ihrerseits. Auch ihre Bemerkung zu meinem Fall, der Richtpreis sei "erheblich" unterschritten worden ist für mich nicht nachvollziehbar. Sie haben sieben Sätze zu meinem Fall geschrieben. Das hat mich 45 Euro gekostet.
Für den Beitrag haben sie vielleicht 10 bis 15 Minuten gebraucht. Das ist ein Stundenlohn von 180 Euro. Bekommt da jemand den Hals nicht voll?
MfG Fragensteller"
Stellungnahme vom Anwalt:
Sehr geehrter Ratsuchender ... Vielen Dank für die Bewertung. Zu Ihren Anmerkung sollten Sie zunächst wissen, das der Betrag NICHT an den Rechtsanwalt in dieser Höhe ausgezahlt wird. .... Der Richtpreis von 55 € ist für die einfache ERSTberatung gedacht und umfasst in der Regel EINE Frage. Sie haben Weniger gesetzt, dafür mehr Fragen gestellt. Daher mein Hinweis auf Unterschreitung des Richtpreises .... Zu den anderen Bewertungen ist anzumerken, dass dieses a) hier sicherlich keine Rolle spielt und b) mann bei einer negativen bewertung sicherlich nicht auch noch freundlich sein muss. Vielleicht lesen Sie sich Fragen, Antworten und Bewertungen durch, dann wird Ihnen auffallen, dass z.b. hier immer wieder über die Ausführlichkeit "gemeckert" wird, aber gleichzeitig keine Nachfrage gestellt wird. Passt das nach Ihrem Verständnis wirklich zusammen? Würde mich wundern. .... MfG RA Thomas Bohle
FRAGESTELLER 23.11.2012 5/5.0
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Er hat mir bestimmt geholfen, aber leider verstehe ich seine Antwort nicht wirklich. Sollte mein Chef das Weihnachtsgeld rückfordern wird es mir schwer fallen ihm klar zu machen , dass es nicht geht. ...
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