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Kündigung von ein Mietvertrag

05.08.2009 15:31 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Hallo

Ich hatte ein mietvertrag gemacht für ein lager. Und kein Schlussel übergabe. Mein mitarbeiter hat ohne mein verständnis die ware eingelagert. Wegen so viel umbau und waren sind kaputt gegangen, ich hab die lager gekündigt, ohne ein schlussel übergabe.

Ich bin der Geschäftsfruher von diese GmbH. Allein.

Jetzt der vermieter geht in gericht und will 30000 Euros. Wie geht es weiter von heir? Bin ich verhaftet? oder mein mitarbeiter? oder vermieter hat kein recht wegen den umbau?

GmbH geht auch in Pleite.

Mit fründlichen Grüssen

Sehr geehrte(r) Fragesteller/in,

vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es wird ausschließlich das Ziel verfolgt, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres geschilderten Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten. Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen im Rahmen Ihrer Sachverhaltsschilderung kann eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Jetzt zu der/den von Ihnen gestellten Frage(n), die ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworte:

Zunächst kann ich Ihnen mitteilen, dass Sie derzeit grundsätzlich nicht sofort verhaftet werden. Das gleiche gilt auch für Ihren Mitarbeiter.

In Bezug auf die durch Ihren Vermieter geforderten 30.000,00 € benötige ich weitere Angaben. Derzeit kann ich lediglich mutmaßen, dass Mieter des Lagers die GmbH ist und dass es sich bei den 30.000,00 € möglicherweise um Mietschulden handelt. In diesem Fall könnte Ihr Vermieter die GmbH auf Zahlung dieser 30.000,00 € verklagen. Im Rahmen des gerichtlichen Verfahrens muss dann geprüft werden, ob die Forderungen dem Vermieter wegen der Umbaumaßnahmen tatsächlich zustehen und inwieweit der GmbH unter Umständen Ansprüche gegen den Vermieter zustehen. Nach Ihren Schilderungen könnte die GmbH aufgrund der Beschädigung/Zerstörung der Waren ein Schadensersatzanspruch gegen den Vermieter geltend machen. Voraussetzungen ist aber, dass der Vermieter für die Beschädigung/Zerstörung verantwortlich ist, also diese verschuldet hat. Dies müsste im konkreten Einzelfall geprüft werden. Soweit ein Mietvertrag geschlossen wurde, sind auch die darin enthaltenen Regelungen zu beachten.

Zum weiteren Ablauf, kann ich Ihnen folgendes mitteilen:

Ihr Vermieter kann zunächst gegen die GmbH (als Mieterin) ein Mahnverfahren einlegen. Der GmbH wird dann ein Mahnbescheid zugestellt. Die GmbH müsste dann prüfen, ob die behauptete Forderung berechtigt ist. Ist diese Forderung nicht berechtigt, muss die GmbH gegen den Mahnbescheid innerhalb von zwei Wochen Widerspruch einlegen. Dann wird das Mahnverfahren in ein streitiges gerichtliches Verfahren übergeleitet. Aufgrund der behaupteten Forderung in Höhe von 30.000,00 € ist hier das Landgericht zuständig. Vor den deutschen Landgerichten herrscht Anwaltszwang. Das bedeutet, dass sich die GmbH in einem derartigen Verfahren durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen muss. Das Gericht entscheidet dann durch Urteil, welche Forderung besteht und welche nicht. Das gerichtliche Verfahren kann aber auch durch einen Vergleich zwischen den Parteien beendet werden. Aus dem Urteil (Titel) oder Vergleich kann anschließend die Zwangsvollstreckung betrieben werden.

Aufgrund der von Ihrem Vermieter behaupteten Forderung in Höhe von 30.000,00 € und dem Umstand, dass der GmbH durchaus Schadensersatzansprüche gegen den Vermieter zustehen können, empfehle ich Ihnen, einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung der Interessen der GmbH einzuschalten.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen weiterhelfen. Sie können sich gern im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal mit mir in Verbindung setzen.

Darüberhinaus stehe ich Ihnen selbstverständlich auch im Rahmen einer Mandatierung zur Verfügung. Den geleisteten Erstberatungsbetrag würde ich Ihnen in voller Höhe anrechnen.

Eine größere Entfernung zwischen Anwalt und Mandant stellt grundsätzlich kein Problem dar. Mit Hilfe moderner Kommunikationsmittel wie E-Mail, Post, Fax und Telefon ist eine Mandatsausführung ebenfalls möglich.


Mit freundlichen Grüßen


Andrej Greif
Rechtsanwalt

Rechtsanwälte Schulze & Greif
Partnerschaftsgesellschaft
Zwickauer Straße 154
09116 Chemnitz

Tel.: 0371/433111-0
Fax: 0371/433111-11

E-Mail: info@schulze-greif.de
www.schulze-greif.de

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