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Kündigung von Fitness - Mitgliedsvertrag

01.09.2014 20:59 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren.

Meine Freundin hatte im April 20013 einen Mitgliedsvertrag bei einem Fitness-Club in Hamburg abgeschlossen (Fitness Lounge), der sich ab einem bestimmten Zeitpunkt automatisch auf 6 Monate verlängerte. Lt. Aussage einer Ma. im Studio wurde ihr vor einiger Zeit gesagt, das sie mit ihrer Vertragskündigung bis Anfang Oktober 2014 Zeit haben würde, bevor sich dieser automatisch am 15.10.2014 verlängern wird. Nun wurde ihr ihre rechtzeitige Kündigung vom 21.08.2014 aber mit ohne besonderen Begründungen abgelehnt.

Im Vertrag heißt es: "Wird das Vertragsverhältnis nicht mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende der vereinbarten Grundlaufzeit gekündigt (6, 12, 18 oder 24 Monate), so verlängert er sich stillschweigend um weitere 6 Monate mit einer 3-monatigen Kündigungsfrist. Die Kündigung muß schriftlich erfolgen."

Heute habe ich mich im Internet etwas schlau gemacht und etwas über ein BGH-Urteil gelesen (BGH Urteil vom 08.02.2012 - XII ZR 42/10).

Frage:
- Was kann meine Freundin tun?
- Mit welcher Begründung können wir eine unmissverständliche Kündigung juristisch durchsetzen? Reicht es vielleicht, wenn wir das oben genannte BGH-Urteil als Kündigungshintergrund nennen?

In Erwartung einer hilfreichen Rückmeldung, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,





Einsatz editiert am 01.09.2014 21:07:07
01.09.2014 | 22:02

Antwort

von


(1207)
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50226 Frechen-Königsdorf
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Nach der Sachverhaltsschilderung hatte Ihre Freundin mit einem Fitness-Studio im April 2013 einen Vertrag über eine Laufzeit von 6 Monaten geschlossen.

Gemäß den Vertragsbedingungen kann mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende der vereinbarten Grundlaufzeit gekündigt werden. Wird nicht gekündigt, verlängert sich der Vertrag stillschweigend um weitere 6 Monate mit einer 3-monatigen Kündigungsfrist.

Das Vertragsverhältnis läuft damit bis Oktober 2014. Jetzt können Sie folglich zum April 2015 kündigen.

Aus Beweisgründen sollte Ihre Freundin die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein an das Fitness-Studio schicken.

2.

Das von Ihnen angesprochene Urteil des BGH betrifft den Fall, daß ein Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund vorzeitig gekündigt werden könne, weil der Vertragspartner wegen Krankheit dauerhaft nicht in der Lage sei, die Leistungen des Studios in Anspruch zu nehmen.

Das ist aber ein anders gelagerter Fall als der Ihrer Freundin. Ihre Freundin hat nur die Absicht, das Vertragsverhältnis zu beenden. Damit muß sich Ihre Freundin an die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen halten.

Ein wichtiger Grund, weshalb eine vorzeitige Kündigung möglich sein sollte, ergibt sich aus Ihrer Sachverhaltsschilderung nicht.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


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