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Kündigung und andere Einstellen

27. April 2021 05:34 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Eine Kündigung durch den Arbeitgeber kann nur innerhalb von drei Wochen nach ihrem Zugang vor dem Arbeitsgericht angefochten werden. In Betrieben mit im Schnitt nicht mehr als 10 Mitarbeitern (ohne Azubis) ist das Kündigungsschutzgesetz nicht anwendbar.

Guten Tag,
Ich wurde am 16. Februar zum 30.04 betriebsbedingt gekündigt. Also durch corona sind weniger Aufträge.
In meiner Kündigung steht nur betriebsbedingt zum 30.04 gekündigt.
Vom 29.03. bis einschließlich 12.04 war ich krank. Als ich dann am 13.04 wieder kam habe ich gehört das jemand als Aushilfe kam (die Frau eines Kollegen). Sie war wohl den Montag schon mal da und am 13.04 war sie auch da.
Das ist ja erstmal komisch den das ich nicht da bin sollte ja nicht weiter schlimm sein den ab Mai bin ich es ja auch nicht mehr.
Ich weiß nicht sicher wie Ihre weiter Beschäftigung geplant ist aber von Kollegen habe ich gehört das Sie wohl weiterhin aushilfsweise kommen soll.

Das weniger zu tun ist sehe ich ein und das es auch trotzdem noch zu viel ist wenn einer komplett fehlt auch. Aber irgendwie ist es doch nicht richtig das ich nach 7,5 Jahren entlassen werde und jemand anderes auf 450€ eingestellt wird oder?
Ich habe meinem Chef auch angeboten das ich ab Mai wenigstens 450 Euro Job machen kann(bevor er jemand eingestellt hatte), zum arbeitslosengeld dazu bzw bei einem neuen Job aber das wurde auch abgelehnt.
Kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen?
Ausserdem hat ein Kollege etwas gesagt von wegen das kann ja dann Sandra machen. Und meinte dann das es um was anderes ging. Aber auf einem packzettel habe ich auch den Namen gelesen. Das sie etwas gepackt hat. Deswegen nehme ich an das es jemand ist die probearbeiten war als ich krank war und die eingestellt werden soll natürlich so das ich es nicht mitbekommen soll. Hab da aber keinen Beweis für und weiß auch nicht ab wann und ob minjob, teilzeit, vollzeit oder Ausbildung. Mein Chef war eigentlich immer fair zu mir hat mir jetzt auch gesagt er kann mir den resturlaub auszahlen.
Würde hakt gerne mal wissen was man da machen kann. bzw ob man überhaupt jetzt noch eine chance hat.

Zur Firma
Es ist ein kleiner Betrieb. Der Chef, 2 im Büro und 6 in der Produktion daher gibt es keinen Betriebsrat. Ich Oktober 2013 habe ich eine Ausbildung als Fachkraft für lagerlogistik gemacht und bin danach übernommen worden als Produktionsmitarbeiter. In meiner Abteilung (bzw raum) arbeiten noch 2 andere Personen. Die eine hatte bis letztes Jahr gesonderten Kündigungsschutz durch eine vorherige Krebserkrankung (die liegt aber nun 6 Jahre zurück) sie ist über 50 und ihr Mann arbeitet ebenfalls in der Firma. Und der andere ist letzten Sommer mit seiner Ausbildung die er ebenfalls hier gemacht hat fertig geworden und übernommen worden. Er kann allerdings auch in den anderen Abteilungen aushelfen was wir Frauen nicht können

27. April 2021 | 07:37

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nach Ihren Angaben handelt es sich um einen kleinen Betrieb, bei dem im Büro zwei Mitarbeiter beschäftigt werden, und in der Produktion (einschließlich Ihnen) sechs Mitarbeiter. Das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) ist erst anwendbar, wenn in einem Betrieb im Durchschnitt mehr als zehn Vollzeit-Mitarbeiter beschäftigt werden, wobei Auszubildende nicht mitgezählt werden.

Da in dem Betrieb, in dem Sie arbeiten, das KSchG nicht anwendbar ist, kann Ihnen Ihr Chef ohne Angabe von Gründen kündigen. Es kann nicht gerichtlich überprüft werden, ob der im Kündigungsschreiben genannte Kündigungsgrund zutrifft oder nur vorgeschoben ist. Bei einer betriebsbedingten Kündigung muss auch keine Sozialauswahl vor der Kündigung durchgeführt werden, wenn das KSchG nicht anwendbar ist.

Wenn das Arbeitsverhältnis zwischen fünf und acht Jahren bestanden hat, beträgt die gesetzliche Kündigungsfrist durch den Arbeitgeber zwei Monate zum Ende des Kalendermonats (§ 622 Abs. 2 Nr. 2 BGB). Diese Kündigungsfrist wurde in Ihrem Fall eingehalten.

Ein Arbeitnehmer kann eine Kündigung durch den Arbeitgeber nur innerhalb von drei Wochen nach ihrem Erhalt durch eine Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht gerichtlich angreifen bzw. überprüfen lassen. Da Ihnen die Kündigung am 16.02. zugegangen ist, hätte eine solche Kündigungsschutzklage spätestens bis zum 09.03. beim Arbeitsgericht eingereicht werden müssen.

Zum jetzigen Zeitpunkt wäre eine Kündigungsschutzklage verspätet. Sie hätte aber auch in der Sache keinen Erfolg.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt C. Norbert Neumann

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