Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
505.542
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kündigung und Urlaubsanspruch bei längerer Krankheit

29.05.2015 07:52 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger


Hallo, ich war seit Dezember 2012 durchgängig arbeitsunfähig erkrankt. Meine Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell fiel nach der Aussteuerung bei der Krankenkasse; hatte mich dafür bei der Agentur für Arbeit gemeldet. Die Wiedereingliederung scheiterte. Danach hatte ich ein Personalgespräch in dem ich in Richtung Kündigung "gedrängt" wurde, was mir nach dem Versuch, wieder dort zu arbeiten, ganz recht war.
Für die Verhandlungen zur Kündigung schaltete ich einen Anwalt ein, der alles regelte, ein Underkto anlegte und nach Abschluß alles auf mein Kto überwies. Nun bekam ich, nach fast einem Jahr Post vom Arbeitsamt: ich hätte gearbeitet-> deshalb unrechtmäßig Leistungen bezogen und Urlaub ausbezahlt bekommen. Auf Nachfrage beim Anwalt sagte er mir dass ich vom Kündigungstag bis zum Kündigungsende eine Lohnfortzahlung ohne Arbeitsleistung bekommen hätte; für mich nicht nachvollziehbar da ich durchgehend arbeitsunfähig war, also keinen Tag arbeitsfähig gewesen bin. Meine Frage dazu: ist dies rechtens, wenn nicht: wie verhalte ich mich dahin gehend? Und: Warum wurde der ausgezahlte Urlaub weder vom Arbeitsamt vorher bearbeitet (hatten sofort die Kündigung vorliegen und wußten von langer Krankheit wegen Aussteuerung bei KK) noch vom ehemaligen AG beim AA gemeldet (diese hatten ein sogenanntes Abtretungsschreiben der Ansprüche vom AA bekommen)? Mich erwarten durch diese, meiner Meinung nach; Unfähigkeiten eine Rückzahlung von 1100,00 Euro; für mich sehr, sehr viel Geld...

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Es ist rechtlich durchaus möglich, Lohnfortzahlung trotz Krankheit im Rahmen der Freistellung zu leisten. Dies bringt immer mehr, als die Zahlung des Arbeitsamtes.
Wenn dem so ist, hatten Sie tatsächlich doppelt Bezüge erhalten und müssen das Geld ans Arbeitsamt zurückzahlen.

Nicht genommener Urlaub ist gesetzlich abzugelten. Dies musste der Arbeitgeber auch so gemeldet haben. Warum dies nicht geschah, kann ich auch nicbt erklären. Das Arbeitsamt kann und muss dies nicht von Deswegen prüfen.

Es scheint auf den ersten Blick also zu sei, als ob die Förderung gerechtfertigt ist.

Ohne Prüfung aller Unterlagen kann dies aber nicht abschließend bewertet werden.

Hier sollten Sie auf jeden Fall beim Kollegen nochmals nachfragen und sich auch erklären lassen, wie sich der ausgezahlte Betrag zusammen setzt. Daran kann oben Ausgeführtes dann geprüft werden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 65539 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Die Antwort kam schnell und war verständlich. ...
FRAGESTELLER
4,2/5,0
Schnelle Antwort mit Verweis auf gültige Rechtsnormen und entsprechenfe Handlungsempfehlung. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
die antwort war gut. ...
FRAGESTELLER