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Kuendigung und Resturlaub


15.03.2006 18:24 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo,

ich hab zum 31.03.2006 als Arbeitnehmer fristgerecht gekuendigt und in der Kuendigung meinen Resturlaub (3 Tage aus dem letzten Jahr und 7,5 Tage dieses Jahr) beantragt.
Der Arbeitgeber hat diesen Urlaub nicht zugesagt und eine Aussage ueber 4 Wochen an verschiedene Termine verknuepft und diese immer wieder verstreichen lassen ohne Aussage.
Nun lautet die Aussage, dass im Interesse und in Absprache mit dem Kunden nur ein Tag des Urlaubs gewaehrt werden kann.
Desweiteren wurde eine weitere Arbeit im Ueberstundenrahmen informell verlangt. Der Forderung nach Anordnung dieser Ueberstunden wurde noch nicht entsprochen.
Im Rahmen eines Gespraeches mit dem Arbeitgeber, hat dieser angedeutet, dass er nicht verpflichtet sei den nicht gewaehrten Urlaub auszuzahlen.

Ist das korrekt?
Welche rechtlichen Moeglichkeiten stehen mir zur Verfuegung, um wenigstens einen Anteil des Urlaubs zu erhalten?
15.03.2006 | 18:41

Antwort

von


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Sehr geehrter Rechtssuchender,

grundsätzlich sollte der Arbeitgeber den Urlaub gem. § 7 Abs.1 BUrlG zeitlich neu festlegen in die Kündigungsfrist. Allerdings kann der Arbeitgeber dies verweigern. Dann muss er den nicht verfallenen Resturlaub aber abgelten, § 7 Abs.4 BUrlG. Tut er dies nicht, können Sie Klage vor dem Arbeitsgericht einlegen.

Fragen Sie aber Ihren Arbeitnehmer ob es Tarifverträge gibt und schauen Sie auch in den Arbeitsvertrag bis wann Sie diese Ansprüche geltend machen müssen. Die Verjährungsfristen für Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis können sehr kurz sein.Die Verjährungsfristen können durch den Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag bzw Betriebsvereinbarung geregelt sein bzw
im Arbeitsvertrag kann auf einen Tarifvertrag Bezug genommen worden sein.

Mit freundlichen Grüssen

Marcus Glatzel
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

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