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Kündigung quittiert, muss ich eine Sperrzeit befürchten?


| 12.02.2007 12:10 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Markus Timm



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe am 9.2.07 leichtsinnig im ersten Schock eine Kündigung aus betriebsbedingten Gründen unterschrieben, und mich schriftlich mit der Kündigung einverstanden erklärt.Ist die Kündigung trotzdem gültig?Meine Kündigungsfrist beträgt 6 Wochen zum Quartalsende.Ich hätte die Firma normalerweise zum 30.3 verlassen müssen.Mein Arbeitgeber braucht mich aber noch einen Monat. Der Termin im Kündigungsschreiben wurde zum 30.4 festgesetzt. Das heisst, der Kündigungstermin im Kündigungsschreiben passt nicht mehr mit der in meinem Arbeitsvertrag vereinbarten Kündigungsfrist überein.Habe ich somit quasi einen Aufhebungsvertrag unterschrieben und mir dann eine Sperre beim Arbeitsamt eigeholt?Oder kann man da noch etwas retten?Ich habe ein gutes Verhältnis zu meinem Arbeitgeber. Es handelt sich um eine kleine Firma, er hat wirklich nicht so viel Ahnung vom Thema(es ändert natürlich nichts daran, dass er sich vorher hätte erkundigen müssen). Mit dem Angebot, mich einen weiteren Monat zu beschäftigen wollte er mir etwas Gutes tun, ich kenne ihn und weiss, dass er mir nichts böses wollte.
Ich würde auch nicht versuchen, gegen die Kündigung anzugehen, der Firma geht es wirklich schlecht, er hatte keine andere Wahl.
Was kann ich machen, um mir keine Sperre beim Arbeitsamt einzuholen?Ich habe vor,mit meinem Chef zu reden(er hat jedoch jetzt 2 Wochen Urlaub). Was soll ich machen, falls er sich trotz aller Erwartungen doch nicht so kooperativ zeigt? Für Ihre Antwort danke ich Ihnen vielmals im Voraus.

Mit freundlichen Grüssen

Olivier Vincent

-- Einsatz geändert am 12.02.2007 12:25:45

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt summarisch beantworten will:

Ich gehe davon aus, dass Sie lediglich den Erhalt der Kündigung quittiert haben. Ein Einverständnis mit einer Kündigung hat keinen rechtserheblichen Charakter, da die Kündigung ein einseitiges Rechtsgeschäft ist.
Ein Aufhebungsvertrag ist nicht gegeben. Auch die längere Kündigungsfrist ist nicht schädlich. Die Arbeitsagentur wird nicht vom Vorliegen eines Sperrzeittatbestandes ausgehen, außer die Kündigung ist offensichtlich rechtswidrig, was bei Ihnen nicht der Fall ist.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Auskunft weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichem Gruß

M. Timm
-Rechtsanwalt-
www.peukerttimm.de

Nachfrage vom Fragesteller 12.02.2007 | 13:11

Sehr geehrter Herr Timm,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

das Schreiben lautet:"Hiermit kündigen wir das am....Vertragsverhältnis zwischen...fristgemäss zum...."

Kündigung akzeptiert und Empfang bestätigt"

kann ich damit ohne Sorgen wegen einer Sperrfrist zur Arbeitsagentur gehen..?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

PS: ich bin rechtschutzversichert.Haben Sie die Möglichekit,mir eine Rechnung zukommen zu lassen?

Mit freundlichen Grüssen

Olivier Vincent

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.02.2007 | 13:32

Sie brauchen keine Sorge wegen einer Sperrfrist zu haben. Sie haben keinen Aufhebungsvertrag geschlossen.

Eine Rechnung werden Sie erhalten. Ich befürchte aber, dass Ihr RSV keine Deckung übernehmen wird (außergerichtlich immer sehr schwierig).

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

RA Timm

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