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Kündigung privater Darlehensvertrag

18.05.2017 15:19 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Guten Tag,
ich habe meiner Schwägerin 9.000 Euro geliehen. Dies haben wir in einem Darlehensvertrag schriftlich vereinbart. Ratenzahlung von 375 EUR monatlich bis die Summe getilgt ist
2000 EUR sollten zur Tilgung anderer Forderungen genutzt werden und 7000 EUR für den Kauf eines KFZs.
Den KFZ Brief habe ich einbehalten und nur ein Nutzungsrecht eingeräumt.
Jetzt habe ich das Problem, dass mich einer ihrer Schwäger bedroht. Am liebsten würde ich den Darlehensvertrag kündigen, da auch seit der Unterschrift das Verhalten meiner Schwägerin sich um 180 gedreht hat. Sie hat das Geld bekommen und es wurde sich an nichts mehr, was abgesprochen war, gehalten. Auch musste der Wagen kurz nach dem Verkauf zur Inspektion und dort war der Wagen noch immer nicht. Bisher war das Auto Scheckheftgepflegt von Beginn an.

Kann ich den Betrag evtl wegen Vorspiegelung falscher Tatsachen kündigen oder evtl. weil die Inspektionsintervalle nicht eingehalten werden?
Welche andere Möglichkeiten gäbe es ggf.?

Vielen Dank im Voraus.

Guten Tag,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt:

Sie als Darlehensgeber haben gemäß § 490 BGB ein Recht zur außerordentlichen Kündigung des Darlehensvertrages,

"wenn in den Vermögensverhältnissen des Darlehensnehmers oder in der Werthaltigkeit einer für das Darlehen gestellten Sicherheit eine wesentliche Verschlechterung eintritt oder einzutreten droht, durch die die Rückzahlung des Darlehens, auch unter Verwertung der Sicherheit, gefährdet wird ... "

Das Darlehen ist durch die Sicherungsübereignung des PKW gesichert. Wenn der Darlehensnehmer dieses Sicherungsgut nachlässig behandelt und vorgeschriebene oder werterhaltende Wartungs- und Inspektionsmaßnahmen unterlässt, was zu einer Verschlechterung des PKW führen kann, so besteht durchaus die Möglichkeit, den Vertrag vorzeitig zu kündigen, ggf. auch auf das Fahrzeug zuzugreifen.

Ob darüber hinaus im Verhalten der Gegenseite Gründe für eine solche außerordentliche Kündigung zu sehen sind, kann ich mangels genauer Schilderung der Vorkommnisse und des Verhaltens nicht beurteilen.

Sie sollten die Gegenseite schriftlich und unter Fristsetzung mit Androhung der ansonstigen fristlosen Darlehenskündigung auffordern, die erforderlichen Wartungsarbeiten am Fahrzeug durchführen zu lassen.

Reagiert die Gegenseite nicht, sollten Sie das Darlehen fristlos kündigen und die ausstehenden Beträgen notfalls gerichtlich geltend machen.


Mit freundlichen Grüßen

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