Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kündigung per Einwurfeinschreiben


| 09.03.2005 17:37 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Guten Tag!

Wir haben am 15.12.04 eine formgerechte Kündigung per Einwurfeinschreiben an unseren Vermieter (Adresse korrekt) gesendet. Kündigung zum 31.03.05. Wir haben eine Kopie des Beleges des Postboten, der den Einwurf am 16.12.04 per Unterschrift bestätigt, von der Post erhalten. Unser Vermieter behauptet nun, er hätte dieses Einwurfeinschreiben nicht erhalten.
Gilt die Kündigung vor Gericht als zugegangen?

Herzlichen Dank für Ihre Antwort.
Guten Abend,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie als kündigende Partei müssten in einem evt. Prozess den Zugang der Kündigung beweisen.

Gut, dass Sie die Kündigung per Einschreiben übersendet haben. Der von Ihnen erwähnte Beleg reicht als Beweis für den Zugang aus.

Der Postbote bestätigt damit, den Brief in den Herrschaftsbereich (Briefkasten) des Vermieters eingebracht zu haben. Dies reicht für eine wirksame Zustellung aus.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de

Nachfrage vom Fragesteller 09.03.2005 | 17:51

Guten Abend Herr Kah,

herzlichen Dank für die schnelle Antwort. Genau wie ich gehofft habe. Beim Surfen im Internet zu dieser Frage, habe ich jedoch den Hinweis erhalten, dass der Beleg nicht als Urkunde gilt und deshalb das Einwurfeinschreiben nicht wasserdicht sei. Wie entscheiden nun Gerichte bezüglich der Kündigung per Einwurfeinschreiben tatsächlich?
Falls die Antwort auf meine Frage vom Aufwand her mit einer Bezahlung von 10€ nicht getan ist, und Sie deshalb die Nachfrage nicht beantworten können, habe ich selbstverständlich Verständnis hierfür.

Herzlichen Dank und einen schönen Abend.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.03.2005 | 18:42

Ich beantworte Ihre Nachfrage gern.

Das Einschreiben ist deshalb nicht ganz "wasserdicht", da hier zwar belegt wird, das ein Schreiben eingeworfen wurde, der Inhalt des Schreibens aber nicht bestätigt wird. Im Grunde könnte es sich ja auch um einen leeren Briefumschlag gehandelt haben, der Postbote prüft ja nicht den Inhalt.
Dennoch reicht zu Beweiszwecken das Einschreiben aus. Sie können sicherlich auch beweisen, dass Sie in dieses Einschreiben das Kündigungsschreiben eingelegt haben.
Dies ist aber nur ein äußerst seltenes Problem.

Sollten Sie in dieser Angelegenheit weitere Hilfe benötigen, stehe ich Ihnen gern unter www.net-rechtsanwalt.de zur Verfügung.

Christian Kah
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Kompetent und schnell! Danke"