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Kündigung ohn Einhaltung der Kündigungsfrist

09.09.2008 11:37 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hatte die Absicht mein Arbeitsverhältnis zum 30.09.2008 zu kündigen.
In meinem Arbeitsvertrag ist eine Kündigungsfrist von 4 Wochen zum 15. oder zum Monatsende vorgesehen.

In meiner Kündigung (abgeschickt ab 28.08.2008) habe ich folgenden Satz geschrieben "... kündige ich fristgemäß zum 29.08.2008.." (im Nachhinein hätte hier wohl der 30.09.2008 stehen sollen. Oder?).

Mein AG hat mir nun die Kündigung zum 29.08.2008 bestätigt ohne auf die 4 Wochen Kündigungsfrist einzugehen. "Hiermit bestätigen wir Ihre Kündigung zum 29.08.2008"

Defacto bin ich also laut meinem AG seit dem 29.08.2008 arbeitslos. Jetzt ist meine Frage, ist dem wirklich so oder muss mich mein AG noch bis zum 30.09.2008 beschäftigen.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu Ihrer Frage wie folgt Stellung:

Eine Kündigung ist eine sogenannte „einseitig empfangsbedürftige Willenserklärung“, die mit Zugang wirksam wird. Das heißt für die Wirksamkeit einer Kündigung kommt es nicht darauf an, ob der Empfänger – hier Ihr Arbeitgeber – zustimmt oder nicht.

Wenn in Ihrer Kündigung nichts weiter angegeben ist, dann kann man von einer ordentlichen Kündigung ausgehen, die erst zum 30.09.2008 wirksam wird. Ich rate Ihnen die Kündigungserklärung insofern wegen Irrtums anzufechten und Ihrem Arbeitgeber mitzuteilen, dass Sie eine Kündigung bis zum 30.09.2008 gewollt haben. Diese Anfechtung sollte schriftlich erfolgen.

Das Arbeitsverhältnis würde dann am 30.09.2008 enden. Bis dahin müssten Sie dann Ihre Arbeit anbieten und hätte einen Anspruch auf Gehalt. Für die Zeit ab dem 01.09.2008 bis zur Anfechtung haben Sie keinen Anspruch auf Entgeltzahlung, wenn Sie nicht gearbeitet haben und nicht freigestellt sind.

Jedenfalls würde ich den Sachverhalt gegenüber dem Arbeitsamt schildern, um eine etwaige Sperre des Bezugs des Arbeitslosengeldes zu verhindern.

Ich hoffe Ihnen hiermit weitergeholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin

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