Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kündigung oder Aufhebungsvertrag nach Elternzeit


18.05.2005 16:20 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Im Juni 2005 endet meine Elternzeit. Ich habe einen 1 jährigen Antrag auf Elternzeit gestellt. In der Elternzeit war ich mit meinem Arbeitgeber immer wieder im Gespräch und habe mehrmals nach einer Teilzeitstelle gefragt. Der AG hat mir mitgeteilt, dass ich keinen Anspruch auf eine Teilzeitstelle habe, da ich aus familiären Gründen von Hamburg nach München gezogen bin. Meine Arbeitsstätte war in Hamburg. Mein AG unterhält in München ebenfalls ein Büro(3 Leute) die Zentrale ist in Frankfurt (über 100 Mitarbeiter).

Die einzige Möglichkeit die er mir angeboten hat ist, selbst zu kündigen. Ein Aufhebungsvertrag wäre kein Problem, allerdings wäre ich dann 3 Monate gesperrt. ( Arbeitslosengeld) Begründung: "sorry, aber wir werden Dir nicht kündigen können. Selbst wenn wir das (aus welchen Gründen auch immer ) wollten, würde das nicht intern zugelassen werden. Wenn Du wirklich die Firma verlassen möchtest, müsstest Du schon Deinen Vertrag selbst kündigen."

Ist er im Recht? Muss ich wirklich selbst kündigen? Ich habe vor mich zum 01.07.05 selbständig zu machen mit Hilfe des Überbrückungsgeldes. Da wären die 3 Monate Sperre für mich wirklich nicht möglich, da automatisch 3 Monate von 6 Monaten kein Überbrückungsgeld gezahlt werden würde, wegen der 3 monatigen Sperre.

Wie soll ich mich nun weiter verhalten?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Ratsuchende,

es ist tatsächlich so, dass Sie gegen Ihren Arbeitgeber keinen Anspruch darauf haben, dass er Ihnen eine Kündigung ausspricht. Diese Entscheidung steht nur diesem zu.

So bleibt Ihnen letztlich wirklich nur der Aufhebungsvertrag oder die Eigenkündigung mit der von Ihnen dargestellten Folge der Sperre beim Bezug von Leistungen des Arbeitsamtes.

Um im Vorfeld sicherheitshalber darauf hinzuweisen: Sie können natürlich eine verhaltensbedingte Kündigung provozieren, indem Sie gegen Ihre arbeitsvertraglichen Pflichten verstoßen. Eine solche verhaltensbedingte Kündigung durch den Arbeitgeber führt aber grundsätzlich ebenfalls zu einer Sperre, so dass Sie diese Möglichkeit nicht in Betracht ziehen sollten.

Haben Sie mit Ihrem Arbeitgeber schon einmal über die Möglichkeit eines Aufhebungsvertrages mit Abfindungszahlung gesprochen? Ich kenne natürlich die Gründe dafür nicht, warum er Ihnen keine Kündigung aussprechen will; aber wenn es aus irgendeinem Grunde nur um die Vermeidung einer Kündigung geht, wäre dieser Weg gangbar, da Sie dann mit der Abfindung die Sperrzeit überbrücken könnten.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER