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Kündigung nach der Elternzeit - Gibt es eine Möglichkeit vom Arbeitsamt nicht gesperrt zu werden?

12.09.2008 15:22 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Experten,
meine dreijährige Elternzeit bei meinem AG endet am dritten Dezember.Ich bin dort seit November 2003 in Vollzeit beschäftigt.Meinem Wunsch nach einer Teilzeitbeschäftigung (30 Std./Woche Mo-Fr. 9:00 bis 16:00)wurde nicht entsprochen.Da der Arbeitgeber mir nicht entgegenkommt mit den Arbeitszeiten, so das ich eine Kinderbetreuung haben kann wenn ich arbeite, muß ich kündigen!? Für den Arbeitgeber kommt nur eine Kündigung meinerseits in Frage. Eine schriftliche Bestätigung diesbezüglich wird mir nicht gegeben.Ohne eine diesbezügliche Bestätigung würde ich aber vom Arbeitsamt für 3 Monate gesperrt werden.
Muß der Arbeitgeber mir in so einem Fall nicht eine Bestätigung geben darüber daß sie mich nicht in Teilzeit beschäftigen wollen oder können?
Gibt es eine Möglichkeit vom Arbeitsamt nicht gesperrt zu werden?
Im Voraus herzlichen Dank

12.09.2008 | 15:46

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre gestellte Frage beantworte ich wie folgt:

Können Sie Ihre Vollzeitstelle nach der Elternzeit mangels Kinderbetreuung nicht antreten, müssen Sie in der Tat eine Eigenkündigung aussprechen. Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, das Arbeitsverhältnis zu kündigen, wenn er Sie zu den bisherigen Bedingungen weiterbeschäftigen kann.

Der Arbeitgeber ist hingegen nach § 15 ABs. 5 S. 1 TzBfG verpflichtet, über Ihren Antrag auf Verringerung der Arbeitszeit schriftlich zu entscheiden. Die Entscheidung ist dem Arbeitnehmer spätestens einen Monat vor dem gewünschten Beginn der Verringerung mitzuteilen.

Eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeldbezug kann in Ihrem Fall vermieden werden, da voraussichtlich ein wichtiger Grund iSd. § 144 SGB III: Anspruchsvoraussetzungen bei beruflicher Weiterbildung vorliegt. Dies ist der Fall, wenn der Arbeitgeber eine Teilzeitbeschäftigung nicht anbietet und die Wiederaufnahme der Vollzeitstelle aufgrund der Kinderbetreuungsmöglichkeiten nicht möglich ist. Setzen Sie sich dazu frühzeitig mit Ihrer Arbeitsagentur in Verbindung und sprechen Sie dort die Eigenkündigung möglichst vorher ab.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben. Abschliessend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass Sie in diesem Forum eine erste überschlägige Einschätzung auf der Basis Ihrer Schilderung erhalten, die nur in einfachen Fällen eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung ersetzen kann. Das Hinzufügen oder Weglassen weiterer Sachverhaltsangaben kann zu einer anderen Beurteilung Ihres Falles führen; verbindliche Empfehlungen sind daher nur im Rahmen einer Mandatserteilung nach vollständiger Überprüfung des Sachverhaltes möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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