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Kündigung mit ärtzl. Attest


09.02.2007 14:25 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren ,

seit geraumer Zeit habe ich starke probleme am Arbeitsplatz .
Ich werde ständig unter druck gesetzt und gemobbt .
Das hat natürlich gesundheitliche Auswirkungen . Ein neuer arbeitsplatz ist in aussicht,lässt aber noch einige monate auf sich warten .

Auf Grund meines gesundheitlichen zustandes hat mein Hausarzt mir angeboten und empfohlen schon jetzt zu kündigen . Er wird mir dann einen Attest austellen den ich dann beim Arbeitsamt vorlegen kann um eine Arbeitslosengeld sperre zu vermeiden .
Da normalerweise eine sperre von 3 monaten zu tragen kommen würde bin ich mir nicht sicher ob eine solcher attest die Arbeitslosengeld sperre vermeiden würde .

Hier also stellt sich für mich die frage : Kann ich problemlos kündigen wenn mein Arzt mir bescheinigt das es nicht mehr möglich ist dort weiterhin zu arbeiten ? Bekomme ich keine Sperre ?

danke !!

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Sehr geehrter Ratsuchender,

eine Sperrzeit gem. § 144 SGB III muss dann nicht verhängt werden, wenn ein wichtiger Grund zur Aufgabe des Beschäftigungsverhältnisses vorliegt.

Ein solcher Grund kann in einer Erkrankung liegen, wenn weiter die Ausübung der Tätigkeit im Rahmen des Beschäftigungsverhältnisse auf Dauer unmöglich ist oder wenn die Fortsetzung der Tätigkeit zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes führt. Diese Umstände sind durch den Arbeitnehmer darzulegen und zu beweisen, was durch ein ärztliches Attest geschehen kann.

Das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz - L 1 AL 110/00 hat zudem entschieden, dass auch eine Eigenkündigung wegen Mobbing aus wichtigem Grund sein kann, wenn der Arbeitgeber nicht gewillt ist Abhilfe zu schaffen. Insoweit bestehen aber die Beweisprobleme, den Umstand Mobbing darzulegen und zu beweisen.

Da die Verhängung im Ermessen des jeweiligen Sachbearbeiters liegt, sollten Sie sich vor der Eigenkündigung mit der zuständigen Arbeitsagentur in Verbindung setzen und Ihre Gesamtsituation besprechen. Eine verbindliche Zusage, dass keine Sperre verhängt wird, kann ich vorab nicht geben.

Mit freundlichen Grüßen

Kaussen
Rechtsanwalt

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