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Kündigung mit Ablauf der Probezeit, kein Gehalt bekommen!

| 31.08.2010 19:10 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich schreibe im Auftrag meiner Freundin, die zur Zeit mit Verdacht auf Herzinfakrt im Krankenhaus liegt.

Und zwar haben wir folgendes Problem:

Sie begann zum 1.7.2010 ein Arbeitsverhältnis in einem Hotel, wo sie überhaupt nicht zufrieden war und mehr oder weniger ausgenommen wurde.
Am 30.7.2010 hatte sie sich durch einen Arbeitsunfall eine schwere Prellung in der Hand zugezogen und war somit von 31.7. bis 22.8. aufgrund Heilungsschwierigkeiten arbeitsunfähig.

Am 19.8. hat sie ihre Kündigung versandt, somit fristgerecht zum 22.8.2010 gekündigt (während ihrer 2-monatigen Probezeit betrug die Kündigungsfrist 3 Tage).
Zudem baten wir um die schnellstmögliche Rückgabe der Lohnsteuerkarte und der Gehaltsabrechnungen, von denen sie noch keine einzige bekam.

In ihrem Arbeitsvertrag ist (war) festgehalten, dass das Entgeld bis spätestens zum 30. eines Monats überwiesen wird.
Heute war allerdings noch kein Cent auf dem Konto.

Um 18 Uhr habe ich (da meine Freundin ja im Krankhenhaus liegt und absolute Stress-Vermeidung gilt) mit ihrem Ex-Chef telefoniert.
Dieser war direkt sehr unfreundlich zu mir und sagte mir, ohne mich überhaupt zu Wort kommen zu lassen, dass meine Freundin sich persönlich melden soll und wenn wenn sie die Nummer vergessen hat, diese googeln soll, und legte auf.

Meine Freundin verriet mir, dass sie von einer Bekannten, die schon in diesem Betrieb gearbeitet hat, erfahren hat, dass diese schon seit über einem halben Jahr auf ihre Lohnsteuerkarte und das ausstehende Gehalt wartet.

Meine eigentliche Frage:
Was können wir tun, um das ausstehende Gehalt für August (bis inkl. 22.) zu bekommen?

Mit freundlichen Grüßen

Marc Bender

31.08.2010 | 20:00

Antwort

von


(474)
Fuhrstr. 4
58256 Ennepetal
Tel: 0 23 33 / 83 33 88
Web: http://www.rechtsanwalt-ennepetal.com
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre gestellte Frage beantworte ich wie folgt:

hre Freundin hat einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung gem. § 3 Entgeltfortzahlungsgesetz. Die Wartezeit in § 3 III der Vorschrift ist erfüllt.

Wenn der Arbeitgeber nicht zum Fälligkeitszeitpunkt zahlt, gerät er in Verzug und muss die Entgeltfortzahlung gesetzlich verzinsen, §§ 286 , 288 BGB .

Zahlt der Arbeitgeber weiterhin nicht, sollte Ihre Freundin die Forderung vor dem Arbeitsgericht geltend machen. Mit einem Urteil oder Vollstreckungsbescheid des Arbeitgerichtes kann dann notfalls die Zwangsvollstreckung gegen den Arbeitgeber betrieben werden.

Achten Sie in jedem Fall darauf, ob der Arbeitsvertrag oder ein Anwendung findender Tarifvertrag Ausschlussfristen enthält, innerhalb derer der Anspruch nach der Kuendigung geltend gemacht werden muss.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten hilfreichen Überblick in der Sache verschafft zu haben. Ich weise darauf hin, dass die Beantwortung Ihrer Frage ausschließlich auf Grundlage Ihrer Schilderung erfolgt. Die Antwort dient lediglich einer ersten rechtlichen Einschätzung, die eine persönliche und ausführliche Beratung durch einen Rechtsanwalt in den seltensten Fällen ersetzen kann. Das Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben kann möglicherweise zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen. Eine endgültige Einschätzung der Rechtslage ist nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich.

Wenn Sie in dieser Sache eine weitere Rechtsvertretung wünschen, können Sie sich unter den oben angegebenen Kontaktdaten mit mir in Verbindung setzen. Bei Erteilung des Mandates entstehen zusätzliche Kosten nach Maßgabe des Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG).

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 31.08.2010 | 20:26

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