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Kündigung mit 64 Jahren - Frührente?

| 03.03.2021 11:17 |
Preis: 51,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Eine Arbeitnehmerin wird gekündigt. Zum Ablauf der Kündigungsfrist ist sie 64 Jahre alt. Hieraus ergibt sich folgende Frage: Welche Möglichkeiten gibt es durch Inanspruchnahme von ALG I und Frühverrentung die Zeit bis zur Rente zu überbrücken bzw. ab wann kann die Arbeitnehmerin in Rente gehen. Gut wäre auch eine Differenzierung zwischen abschlagsfreiem Renteneintritt und Renteneintritt mit Abschlägen. Vielen Dank!

03.03.2021 | 15:14

Antwort

von


(219)
Grünberger Str. 54
10245 Berlin
Tel: 0302939920
Web: http://www.rechtsanwalt-braun.berlin
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Sehr geehrter Fragesteller,
aufgrund der übermittelten Information beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Wenn die Arbeitnehmerin in 2021 gekündigt wird und 64 Jahre alt ist, dann wurde Sie im Jahre 1957 geboren, die Regelaltersgrenze liegt dann bei 65 und 11 Monaten.

Einen früheren Eintritt in die Rente, d.h. vor Beginn der Regelaltersgrenze, würde ich nicht empfehlen, da für jeden Monat eines früheren Rentenbeginns, sich die Rente um 0,3 % verringert.
Wenn die Mitarbeiterin die Voraussetzungen für langjährig Versicherte erfüllt, liegt in diesem Fall die Altersgrenze bei 63 Jahren und 10 Monaten.

Langjährig Versicherte sind Personen, die mindestens 45 Jahre Versicherungszeit zurückgelegt haben, zu den 45 Jahren gehören insbesondere folgende Beitragszeiten:
- Zeiten mit eigenen Pflichtbeiträgen,
- Kindererziehungszeiten, Pflege, Wehr-/Zivildienst,
- Kindererziehungszeiten bei Kindern bis 10 Jahre,
- Übergangsgeld,
- Ersatzzeiten,
- Freiwillige Beiträge.


Weiterhin besteht noch die Möglichkeit einer Teilrente, dabei kann man sich zwischen einem Prozentsatz von 10 % bis 90 % entscheiden.

Wenn die Mitarbeiterin vor Erreichen der Regelaltersgrenze gekündigt wird, kann die Mitarbeiterin noch ALG 1 beantragen, wenn die Mitarbeiterin 48 Beitragsmonate tätig war, hat Sie einen Anspruch auf 24 Monate ALG 1.

Zusammenfassend ist folgendes zu empfehlen, die Mitarbeiterin sollte ALG 1 beantragen, zwar muß Sie dann noch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, aber diese Zeit lässt sich wahrscheinlich dennoch gut überbrücken. Wenn die Mitarbeiterin die Regelaltersgrenze erreicht hat, beantrag Sie ihre Altersrente.

Ich hoffe, dass ich Ihre Frage beantwortet habe, bei eventuellen Nachfragen können Sie gerne die kostenlose Nachfrageoption benutzen.

Berücksichtigen Sie bitte, dass auch kleine Sachverhaltsänderungen zu einer gänzlich anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Braun
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 03.03.2021 | 18:16

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich hätte folgende Nachfrage. Habe ich es richtig verstanden, dass die AN abschlagsfrei mit 63 Jahren und 10 Monaten in Rente gehen kann, wenn sie 45 Versicherungsjahre aufzuweisen hat. Und wäre trotz Renteneintritts eine Weiterbeschäftigung als Minijobberin möglich?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 03.03.2021 | 20:16

Sehr geehrter Fragesteller,

dies ist korrekt, als besonders langjährig Versicherte (45 Beitragsjahre), kann sie ohne Abschläge ab der besonderen Altersgrenze in Rente gehen und noch einen Minijob ausüben.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Braun
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 04.03.2021 | 08:40

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