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Kündigung mit 63 und Abfindung

19.03.2015 07:14 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Guten Tag,
Mein Arbeitgebermöchte mich mit 1.05.2016 kündigen. Das ist auch gleichzeitig der Beginn
der Rente für Langversicherte mit 63. Die Regelaltersrente wäre ab 1.2.2018.
Mein Arbeitsvertrag läuft bis 31.12.2018. Ich verdiene zur Zeit 4539 Euro netto/Monat und bin 20 Jahre bei der Fa.
Wie hoch könnte die Abfindung sein, wenn ich ab 01.05.2016 gekündigt werde.
MfG
19.03.2015 | 08:45

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:




Frage 1:
"Wie hoch könnte die Abfindung sein, wenn ich ab 01.05.2016 gekündigt werde"


So hoch wie diese von beiden vertragsparteien einvernehmlich ausgehandelt wird.

Zunächst einmal besteht entgegen einer weit verbreiteten allgemeinen Meinung grundsätzlich kein gesetzliches Recht auf Abfindung.

insbesondere in dem Fall, dass eine Kündigung rechtlich wasserdicht ist, hat der Arbeitgeber regelmäßig kein Interesse daran, eine abfindung zu zahlen.

dass es in der praxis dennoch zu Abfindungszahlungen kommt, liegt daran, dass sich der Arbeitgeber den arbeitsplatz ohne prozessrisiko "zurückkauft".

Dies bedeutet für Sie: je unwahrscheinlicher der rechtliche Erfolg einer Kündigung ist, desto größer sind ihre Chancen auf eine hohe Abfindung.

Gegen eine hohe Abfindung spricht nach ihrer Schilderung, dass Sie zum Beendigungstermin abschlagsfrei in Rente gehen können und der Vertrag offenbar bis zum 31.12.2018 befristet ist.

Dennoch kann es sein, dass ihnen der Arbeitgeber eine Abfindung nach § 1a KSchG anbietet, wenn sie gegn eine betriebsbedingte kündigung nicht klagen.

Due höhe dieser Abfindung beträgt ein hal­bes Brut­to­mo­nats­ge­halt pro Jahr der Beschäfti­gung und entspricht damit der sog. Regelabfindung.

Ob sich darüber hinaus eine höhere Abfindung erreichen lässt hängt davon ab, wie rechtssicher man sie ansonsten aus dem Betrieb zum gewünschten Datum bekäme. Wäre dies nicht der Fall lässt sich auch in Anbetracht des ansonsten zum 31.12.2018 endenden Arbeitsverhältnis ein bedürfnis des AG feststellen, die ansonsten zu zahlenden über 24 Monatsgehälter durch eine entsprechend angepasste Abfindungszahlung zu vermindern.



Mit freundlichen Grüßen


Raphael Fork
-Rechtsanwalt-


Rechtsanwalt Raphael Fork

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