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Kündigung meiner seite

27.12.2019 00:53 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Guten Tag,
ich würde gerne zum 31.03.2020 kündigen, sodass ich mein Weihnachtsgeld vom November 2019 ohne eine Rückzahlung behalten kann. (Kündigungsfristen regeln sich nach den §§ 14 bis 16 AT AVR.)

Nr.1: Mein Jubiläumsdatum wäre der 01.09.2014
Nr.2: Vertragsbeginn ist der 01.10.2018
Welches der beiden zählt den für die Kündigungsfrist?

Falls NR.1 gilt,
ist es möglich, dass ich meine Kündigung am 30.12.2019 bei meinem Arbeitgeber einreiche und eben zum 31.03.2020 kündige?
Falls Nein, wann wäre dann das nächste Datum, wo ich meine Kündigung bei meinem Arbeitgeber um so früh es geht rechtskräftig Kündigen zu können einreichen kann?

Falls es Nr.2 wäre, wann wäre dann die Zeit für das Einreichen der Kündigung und das Kündigungsdatum (letzter Arbeitstag) sollte beides eben nicht früher als der 31.03.2020 aber auch nicht später sein.

Vielen Dank





Einsatz editiert am 28.12.2019 00:43:58
30.12.2019 | 09:26

Antwort

von


(706)
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18055 Rostock
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihre Kündigungsfrist richtet sich nach der Betriebszugehörigkeit, diese kann länger als der Vertrag bestehen, z.B. wenn es zwischenzeitlich einen geänderten oder neuen Vertrag gab.

Mangels anderer Angaben im Sachverhalt gehe ich davon aus, dass Sie seit 01.09.2014 und somit mehr als 5 aber weniger 8 Jahre im Betrieb sind.

Ihre Kündigungsfrist beträgt somit 3 Monate zum Quartalsende (14 Abs. 2 Nr. b AT AVR). Das nächste Quartalsende ist nach dem 31. Dezember der 31. März.

Ihre Kündigung muss dem Arbeitgeber also spätestens bis 31.12.2019 zugehen, also morgen. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen und zu zumutbarer Zeit, zu der im laufenden Geschäftsbetrieb (morgen ist Silvester, daher eventuell ganz frei oder nur halbtags geöffnet) Kenntnis genommen werden kann, zugestellt sein. Ich empfehle daher die persönliche Übergabe heute noch oder per Boten mit Gegenzeichnung.

Wird das Datum verpasst bliebe dann nur ein Aufhebungsvertrag um rechtzeitig aus dem Unternehmen auszuscheiden, Gründe für eine ausserordentliche Kündigung sind nicht ersichtlich.

Bei Kündigung zum 31.03.2020 bleibt der Anspruch auf Weihnachtsgeld bestehen, denn wichtig ist nur dass das Arbeitsverhältnis nicht vor dem 31.03. beendet ist (Anlage 1 Nr XIV a) AT AVR. Wann die Kündigung hierfür eingereicht wird ist irrelevant, es kommt nur auf das Beendigungsdatum an.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Doreen Prochnow
(Rechtsanwältin)


Rechtsanwältin Doreen Prochnow

Rückfrage vom Fragesteller 30.12.2019 | 15:43

Guten Tag und vielen Dank für die Beantwortung. D. h. ich kann immer am Quartalsende Kündigen mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten.

Der nächste Termin wäre also wieder Ende März und der Ausstieg regulär ohne Aufhebungsvertrag somit der 31.06.2020 (falls das mit dem Ausscheiden im März nicht klappen sollte)


Die 4-Monatige Kündigungsfrist würde dann also erst am 01.09.2022 in Kraft Treten, habe ich das alles so richtig verstanden?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 31.12.2019 | 10:15

Lieber Fragesteller,

Sie haben alles absolut richtig verstanden.

Nach dem 31.03. 2020 wäre eine Kündigung am 30.06.2020 möglich und dann wieder zum 30.09.2020 oder zum 31.12.2020. Jeweils mit 3-monatiger Kündigungsfrist, die sich ab dem 01.09. 2022 auf 4 Monate verlängert.

Ich wünsche einen guten Rutsch und erfolgreichen Start ins Jahr 2020.

Mit freundlichen Grüßen

Doreen Prochnow

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